Garching - Jeans, Westen, Cowboyhut und dann auch noch Instrumente, wie Banjo, Fiddle und Dobro? Klar, das deutet auf Country-Music hin.
Die Band „Huckleberry Five“ mit Banjogröße Rüdiger Helbig brachte genau diese mitreißend und schwungvoll in den Garchinger Ratskeller.
Genauer gesagt: Es wurden perfekt Bluegrass und Newgrass geboten und es wehte ein kräftiger Hauch Kentucky und Tennessee. Schließlich ist dort in den Bergen der Bluegrass-Sound entstanden. In Garching zeigte sich eindeutig: Trotz der vielen Jahre auf dem Buckel kann diese Musik immer noch begeistern. Banjo-Spezialist Rüdiger Helbig und seine 1995 gegründete Band beeindruckten in Garching mit Energie, Kraft und Kreativität. Doch die fünf Musiker spielen nicht einfach nur Country, Honky Tonk, Folk und Co. Sie fühlen ihn auch und trimmten Titel wie „Purple Rain“ von Prince oder „Great Balls of Fire“ von Jerry Lee Lewis auf ihren lockeren, lässigen Country-Sound.
Neben Banjo, Fiddle und Dobro kamen auch Gitarre, Mandoline und Bass zum Einsatz. Ergebnis: Akustiksound vom Feinsten, der ohne großen technischen Schnickschnack auskam, bestens gefiel und mit mehrstimmigem Gesang zusätzlich punkten konnte. Da konnten nicht nur USA-Fans eine gehörig gute Portion Freiheit, weites Land und Abenteuerluft tanken. Beim Konzert der „Huckleberry Five“ wurde schnell klar: Da sind echte Profis mit Leidenschaft am Werk.
Von dieser Erfahrung konnten sich jetzt auch die Garchinger beim Konzert der „Huckleberry Five“ überzeugen. Und wer noch kein Fan war, der könnte glatt einer geworden sein: Kentucky und Tennessee lagen diesmal direkt vor der Haustür.
von Marion Friedl
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