Zusammen mit ihren Müttern waren sie nach Auskunft der Polizei zunächst beim Schlittenfahren am Leitle gewesen, von wo sie dann noch in Richtung Grasberg gehen wollten. Nachdem die Garmisch-Partenkirchnerin und die Farchanterin ihre Töchter einige Zeit nicht mehr gesehen hatten, machten sie sich auf die Suche – zunächst im Gelände, dann auf den umliegenden Wegen. Nachdem sie eine Stunde ergebnislos nach den Kindern Ausschau gehalten hatten, verständigten sie gegen 16.30 Uhr die Polizei.
Die Beamten lösten sofort eine große Suche mit Rettungshundestaffel, Bergwacht, Polizei und einem Polizeihubschrauber aus. Die Mannschaft des Helikopters entdeckte die Mädchen dann gegen 17.30 Uhr bei der Kriegergedächtniskapelle. Dort nahmen die glücklichen Mütter die Kleinen in Empfang. Eine nähere Befragung der Kinder ergab, dass die zwei Mädchen voraus gegangen waren und an der Abzweigung in Höhe der Kriegergedächtniskapelle fälschlicherweise Richtung Herrgottschrofen weitermarschiert waren. Auf dem Kramerplateauweg liefen sie bis zur Almhütte, wo ihnen eine Frau sogar noch ein Getränk spendiert hatte. Derart gestärkt marschierten die Abenteuerinnen zurück.
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