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    • 30.01.13
    • Garm.-Part.
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Umbenennung soll gestoppt werden

Hindenburgstraße: Unterschriften im Rathaus

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Garmisch-Partenkirchen - Jetzt ist es soweit: 646 Unterschriftenlisten reichte die Initiative "Pro Hindenburgstraße Garmisch-Partenkirchen" am Mittwoch im Rathaus ein. Damit soll die Umbenennung gestoppt werden.

Freude pur herrscht bei den Befürwortern der Hindenburgstraße, als sie die Unterschriften-Listen im Rathaus übergeben. foto: Initiative „Pro Hindenburgstrasse“/fkn

Freude pur herrscht bei den Befürwortern der Hindenburgstraße, als sie die Unterschriften-Listen im Rathaus übergeben. foto: Initiative „Pro Hindenburgstrasse“/fkn

2041 Garmisch-Partenkirchner sollen unterschrieben haben, sagt Corinna Strebert, eine der Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen die Umbenennung der Hindenburgstraße. Das wären 329 mehr als notwendig.

Diese Zahl will Rathaus-Sprecher Florian Nöbauer aber nicht bestätigen. „Wir müssen sie in aller Ruhe zählen und prüfen.“ Einen Monat hat die Verwaltung nun dafür Zeit. Innerhalb dieser Frist muss eine Gemeinderatssitzung einberufen und das Ergebnis des Bürgerbegehrens bekanntgegeben werden.

Ist dieses zulässig, muss der Gemeinderat per Abstimmung einen Bürgerentscheid zulassen und einen Termin dafür bekanntgeben. Dieser muss innerhalb von drei Monaten stattfinden. Erst wenn das Bürgerbegehren zulässig sei, werde die Umbenennung vorzeitig gestoppt.

Für Strebert besteht an der Zulässigkeit kein Zweifel: „Wir haben das alles juristisch prüfen lassen.“ Und sie sammeln weiter. Mehrere Listen lägen noch aus, "die werden wir ans Rathaus nachreichen."

(nine)

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Kommentare

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Bayern6631.01.2013, 20:44
(12)(0)

Die Geschichte kann nicht zurückgedreht werden indem man Straßennamen ändert. Ja, haben wir denn nicht andere Probleme in diesem Ort? Die Hindenburgstraße gehört zu meinem Leben, sie gehört zu meiner Kindheit, dort bin ich zur Schule gegangen. Zudem finde ich es lächerlich nach 80 Jahren auf Grund der deutschen Geschichte Straßennamen zu ändern. Das Geld könnte man besser investieren, z. B. in das dermaßen marode Skistadion. Hat TS eigentlich bei seiner Anwesenheit am vergangenenm Sonntag die abgebröckelten Mauerteile im Zuschauerbereich bemerkt? Was dem Gemeindewohl schadet sind so sinnfreie Ideen wie Straßennamenänderungen oder Naturzerstörungen!

Olympianachhaltig30.01.2013, 19:37
(16)(0)


Die historischen Zusammenhänge sind unabweislich. Für den Totengräber der Demokratie kann es im Deutschland des 21. Jahrhunderts 80 Jahre nach der NAZI-Machtergreifung keine Zustimmung für eine Ehrung durch den Namen "Hindenburgstraße" mehr geben! Identität - Heimatgefühle mit überholten Straßennamen in eine zwingende Verbindung bringen zu wollen ist nicht überzeugend sondern abwegig! Da gehören andere Kriterien und auch Emotionen her. Kostenargumente sind durchsichtig vordergründig und an den Haaren herbeigezogen, um von den eigentlichen, zugrunde liegenden (militär)politischen Überzeugungen abzulenken. Eine Gesellschaft muss die Namen ihrer Plätze, Straßen etc. ändern dürfen, wenn die Zeit dafür reif ist. 1945 gab es in dieser Hinsicht keine Probleme! Aber in Ga-Pa gibt es offensichtlich Interessen, Streit und Zwietracht im Ort zu schüren, eine moderne, aufgeschlossene und offene Gesellschaft auf kommunaler Ebene zu verhindern. Schade! Die Kultur sogenannter "Wutbürger" bzw. die Lust am DAGEGENSEIN oder Verfolgung narzistischer Erfolgserlebnisse schadet dem Gemeinwohl und fördert Verhältnisse, wie sie zum Untergang der Weimarer Republik geführt haben!

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