Die schreckliche Tat ereignete sich am Dienstag gegen 6.30 Uhr im Haus von Josef Schauberger und seiner peruanischen Frau in Lima. Nach Angaben von peruanischen Medien soll Schauberger den 22-jährigen Wachmann Herman Quispe Astupillo ertappt haben, als dieser Bargeld stehlen wollte. Danach soll es zu einem Streit gekommen sein. Dabei feuerte Astupillo, der erst drei Tage zuvor von Schauberger eingestellt worden war, mit einem Gewehr der Marke Remington, Kaliber 12, auf den Unternehmer. Peruanische Medien berichten von drei und fünf Schüssen. Schauberger soll sofort tot gewesen sein. Die Waffe stammt aus dem Bestand des Garmisch-Partenkirchners, sieben weitere Gewehre wurden sichergestellt.
Wachmann flüchtete mit Auto des Opfers - GPS-Sytem verriet ihn
Der Täter ergriff mit dem Kia Sorento des 65-Jährigen zunächst die Flucht. Das GPS-System des Wagens und Hinweise der Familie führten die Polizei auf die Spur des mutmaßlichen Mörders. Er wurde festgenommen und dem Staatsanwalt vorgeführt.
Drama in Peru: Garmisch-Partenkirchner erschossen
Zu seiner Heimat pflegte er weiter enge Bande. So feierte er erst vor wenigen Wochen im Werdenfelser Land mit Familie und vielen Freunden seinen 65. Geburtstag. Viele Wegbegleiter besuchten ihn auch in Südamerika. Auf seinem Geländewagen, mit dem der mutmaßliche Mörder flüchtete, hatte er Aufkleber vom Freistaat Bayern und von der Alpinen Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen.
Schauberger hinterlässt eine Frau, drei Töchter und drei Enkelkinder. Der Staatsanwalt hat angekündigt, dass die Leiche nach Deutschland überführt werden darf.
So berichten die peruanischen Medien mit Videos über den Mord an Josef Schauberger.
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