• aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL2xva2FsZXMvZ2FybWlzY2gtcGFydGVua2lyY2hlbi9sYW5ka3JlaXMvZ3JvZXNzdGVzLXByb2JsZW0tc2luZC10ZXVyZS1ncnVuZHN0dWVja2UtMjcwNDk0NC5odG1s2704944Größtes Problem sind teure Grundstücke0true
    • 17.01.13
    • Landkreis GAP
    • Drucken

Größtes Problem sind teure Grundstücke

    • recommendbutton_count100
    • 0

Landkreis - Kreisentwicklungsgesellschaft präsentiert Ergebnisse der Unternehmensbefragung.

Gastgeber eines interessanten Abends: KEG-Geschäftsführer Matthias Kratz (l.) und Gewerbebeirats-Vorsitzender Peter Imminger (r.) mit dem Referenten Josef Rother. foto: nah

Gastgeber eines interessanten Abends: KEG-Geschäftsführer Matthias Kratz (l.) und Gewerbebeirats-Vorsitzender Peter Imminger (r.) mit dem Referenten Josef Rother. foto: nah

Eineinhalb Jahre sind vergangenen, seit die Unternehmen im Landkreis befragt wurden. Im Auftrag der Kreisentwicklungsgesellschaft (KEG) hat die Gesellschaft für angewandte Kommunalforschung (GEFAK) wissen wollen, wie zufrieden die 1800 Firmen zwischen Staffelsee und Karwendel sind. 400 von ihnen haben geantwortet. Die Ergebnisse zeigen: Es fehlt vor allem an freien und bezahlbaren Gewerbeflächen. Die Daten, die dem Landkreis nun zur Verfügung stehen, nannte GEFAK-Referent Josef Rother einen „wahren Schatz“. „Darin steckt jede Menge Potenzial. Das Problem wird jetzt aber sein, das umzusetzen.“

Rother kennt sich aufgrund seiner Arbeit in der Region aus. Was ihm auffällt: Die Wirtschaftsförderung wird in anderen Landkreisen unterschiedlich gewichtet. „Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach und das Berchtesgadener Land sind deutlich besser aufgestellt.“ In Miesbach gebe es zum Beispiel eine eigene Standortförderung mit 3,5 Vollstellen. In Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt diese Aufgabe bei der KEG. Was mit den bestehenden Strukturen möglich sei - „das ist die Frage“, sagte Rother.

Handlungsempfehlungen, die aus der Befragung resultieren, gibt es jedenfalls seitenweise für den Gewerbebeirat um Peter Imminger. Darunter sind folgende Vorschläge: der Aufbau eines Ausbildungsportals und einer Stellendatenbank im Internet, die Entwicklung von Weiterbildungsangeboten für Erwachsene, Kontaktaufnahme zu Schulabsolventen, Beratung zu Fördermöglichkeiten und die Vermittlung von freien Gewerbeflächen.

Letztere gehören zu den Punkten, die den Unternehmen in der Region Sorge bereiten. Wie Rother erklärte, ist die Verfügbarkeit und der Preis von passenden Grundstücken ein Negativ-Faktor bei der Bewertung der aktuellen Lage. Und das Problem hat zwei Seiten. Zum einen finden Betriebe keine bezahlbaren Flächen, um zu expandieren. Zum anderen werden ihnen in anderen Landkreisen günstigere Angebote gemacht. Das sei, wie es unter den rund 30 Teilnehmern in Farchant hieß, auch im Fall der Murnauer Firma Tipecska so gewesen, die nach Obersöchering abgewandert ist. Imminger zufolge hat der Gewerbebeirat dieses Problem fokussiert. Diskutiert werde darüber, ob mehrere Gemeinden gemeinsam neue Gewerbegebiete schaffen. „Das wäre ja vor zehn Jahren noch nicht denkbar gewesen“, betonte der Bürgermeister von Oberau (CSU).

Zu den weiteren Punkten, die die Unternehmen in der Region als negativ bewerten, gehört die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften, die teuren Lebenshaltungskosten in Verbindung mit dem Gehalts- und Lohnniveau sowie die Anbindung an den Flughafen. Interessant ist auch der Faktor, den die Unternehmen im Landkreis am positivsten bewertet haben: die Schönheit der Natur, gefolgt von der medizinischen Versorgung. Nicht besonders gut kommt das Landratsamt weg: Dessen Service wird von vielen Unternehmen als „sehr schlecht“ eingestuft.

zurück zur Übersicht: Lkr. Garmisch-Partenkirchen

Kommentare

Dieser Artikel ist nur für registrierte Nutzer kommentierbar. Wenn Sie den Artikel kommentieren möchten registrieren Sie sich kostenlos für unsere Community oder melden Sie sich hier mit Ihren Benutzerdaten an.

Wetter für Garmisch-Partenkirchen

Bilder aus der Region

Bilder: Schwerer Unfall auf der B23

weitere Fotostrecken:

Besonders beliebt

  • Meistkommentierte Artikel
  • Meistgelesene
  • Themen

Steffen Seibert: "Das tut der Region gut"

Krün - Wie denkt die Basis über G7 in Schloss Elmau? Diese Frage beschäftigt auch das Kabinett Merkel. Deshalb hat die Kanzlerin Regierungssprecher Steffen Seibert nach Krün geschickt.Mehr...

Höllentalangerhütte: So schaut sie jetzt aus

Grainau - Die Arbeiten an der Höllentalangerhütte schreiten zügig voran. Voraussichtlich im Mai 2015 soll das 4,5-Millionen-Euro-Projekt beendet sein und der Neubau eröffnet werden.Mehr...

Gast (33) wirft Bierglas nach dem Wirt

Garmisch-Partenkirchen - Ausgiebig genoss ein 33-Jähriger Speis und Trank. Schnitzel und Bier ließ er sich, zugegeben nicht ganz stilecht, in einem italienischen Restaurant in Garmisch-Partenkirchen servieren. Doch als die Rechnung kam, schlug die Stimmung des Einheimischen um.Mehr...

Spielplatz Saulgrub

Mann fordert Kind zu sexuellen Handlungen auf

Saulgrub - Ein Mann hat am Montagnachmittag ein sechsjähriges Mädchen an einem Spielplatz in Saulgrub angesprochen. Das Kind sollte sexuelle Handlungen an ihm vornehmen. Zum Glück lief es davon. Jetzt sucht die Polizei Zeugen – mit Hilfe einer vagen Täterbeschreibung.Mehr...

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.