• aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL2xva2FsZXMvZ2FybWlzY2gtcGFydGVua2lyY2hlbi9sYW5ka3JlaXMva2VnLWV0YXQtZGV1dGxpY2gtYXVmZ2VzdG9ja3QtMjcxMjM2NS5odG1s2712365KEG-Etat deutlich aufgestockt0true
    • 22.01.13
    • Landkreis GAP
    • Drucken
Nicht-öffentlich beschlossen

KEG-Etat deutlich aufgestockt

    • recommendbutton_count100
    • 0

Landkreis - Nicht-öffentlich beschlossen: Haushalt der Kreisentwicklungsgesellschaft umfasst 2013 fast eine Million Euro.

Viel Geld: Die KEG erhöht ihren Etat auf knapp eine Million Euro. foto: dpa

Viel Geld: Die KEG erhöht ihren Etat auf knapp eine Million Euro. foto: dpa

„Wir nehmen deutlich mehr Geld in die Hand": So lautet das Fazit von Regionalmanager Matthias Kratz nach zweieinhalb Stunden Gesellschafterversammlung. Hinter geschlossenen Türen hat sich die Kreisentwicklungsgesellschaft (KEG) dazu entschlossen, ihren Etat für das Jahr 2013 aufzustocken. Statt 570 000 Euro liegt der Haushaltsansatz heuer bei 988 200 Euro. Das Geld stellen die Bürger zur Verfügung: Knapp 700 000 Euro kommen beispielsweise als Steuergelder direkt von den Kommunen und dem Landkreis. Weitere 225 000 Euro sind als Fördergelder für Projekte zur Bundeswehr-Reform eingeplant.

Bis sich die Gesellschafter auf einen gemeinsamen Nenner einigen konnten, gab es anscheinend einigen Redebedarf. „Es wurde intensiv diskutiert“, beschreibt Kratz die Sitzung. Bei der ist entsprechend der Gesellschafts-Satzung keine Öffentlichkeit zugelassen worden, über den Inhalt der Streitigkeiten ist demnach nichts bekannt. In bewährter Weise lässt sich die KEG nicht in die Karten schauen, sondern gibt lieber ausgewählte Ergebnisse bekannt. Dazu passt, dass der neue Geschäftsführer Kratz nicht über den „Wunsch-Haushalt“ seiner Beiräte sprechen will. Nur so viel: „Wir sind davon nicht so weit weg.“

Ob das Hansjörg Zahler genauso sieht, ist fraglich. Der Wallgauer Bürgermeister (CSU) ist Vorsitzender des Gesundheitsbeirats und wollte in diesem Jahr so richtig durchstarten. Gemeinsam mit seinem Team hat er in 20 Arbeitssitzungen ein Aktionspaket geschnürt, das 80 konkrete Punkte umfasst. Um diese umsetzen zu können, sollte der Etat des Beirats auf 253 000 Euro steigen - nachdem 2012 nur rund 6000 Euro benötigt wurden. Am Ende der Gesellschafterversammlung standen 130 000 Euro im Haushalt. Zahler zufolge bedeutet das, dass sich die Zeitschiene für einige Projekte nun verlängert. „In der Gesundheitsregion steckt ein Riesen-Potenzial“, betont er. Das sei aber eine Tatsache, „an die sich manche Gesellschafter wohl noch gewöhnen müssen“.

Fast ein Viertel des Etats macht mit 218 500 Euro der Anteil aus, der dem Tourismus-Beirat heuer zur Verfügung steht (2012 waren es 190 500 Euro). Mit diesem Geld soll nun endlich die Internet-Präsenz der Region verbessert werden. Außerdem wird an dem lang angekündigten Tourismus-Konzept gearbeitet. Beides war eigentlich schon für 2012 geplant. Nachdem sich aber in kürzester Zeit sowohl Regionalmanager Daniel Gromotka also auch Tourismus-Expertin Sylvia Westermann von der KEG verabschiedet hatten, ging in diesem Beirat nicht viel voran. Zu den weiteren Eckdaten des Haushalts 2013 gehören der Etat für den Gewerbebeirat mit 33 200 Euro. 22 000 Euro stehen dem neuen Energie-Beirat zur Verfügung. Und bei 35 000 Euro liegt der Haushaltsansatz für den ebenfalls frisch gegründeten Beirat für Landwirtschaft und Umwelt. Hinzu kommen Personal- und Sachkosten für die Gesellschaft selbst.

Die Verantwortlichen arbeiten außerdem daran, Fördergelder für Mittenwald, Oberammergau und Murnau zu bekommen. Jene Gemeinden, die von der jüngsten Bundeswehrreform betroffen sind. Die KEG sei Kratz zufolge dazu geeignet, als Dach für das interkommunale Projekt zu dienen und die Zuschüsse beim Wirtschaftsministerium zu beantragen.

Von den 225 000 Euro, die im Haushalt stehen, könnten 85 Prozent vom Freistaat kommen, die fehlenden 15 Prozent tragen die betroffenen Orte. Noch ist aber unklar, ob die Fördergelder wirklich fließen. Eine Entscheidung wird in den nächsten Wochen erwartet.

zurück zur Übersicht: Lkr. Garmisch-Partenkirchen

Kommentare

Dieser Artikel ist nur für registrierte Nutzer kommentierbar. Wenn Sie den Artikel kommentieren möchten registrieren Sie sich kostenlos für unsere Community oder melden Sie sich hier mit Ihren Benutzerdaten an.

Wetter für Garmisch-Partenkirchen

Bilder aus der Region

Bilder: Rettungseinsatz am Fricken

weitere Fotostrecken:

Besonders beliebt

  • Meistkommentierte Artikel
  • Meistgelesene
  • Themen
Kosmetische OP: Der Klaiser Bahnhof wird attraktiver, damit die Gäste zum G7-Gipfel ansprechend empfangen werden. foto: Martin/Archiv

Millionenschweres G7-Paket

Krün - Bahnhof, Internet, Personal: Viel ist zu erledigen, bis Merkel und Co. 2015 das Isartal beehren. Die Projekte kosten mehrere Millionen Euro...Mehr...

Ernste Mienen: Vorsitzender Josef Weingand (M.), sein Stellvertreter Andreas Mayr und Schriftführerin Petra Frühschütz-Grüning wissen auch keine Lösung. foto: martin

Trachtler-Streit geht weiter

Bad Bayersoien - Die Bad Bayersoier glauben nicht mehr daran, dass ihre Nachbarn beim Gaufest mitmarschieren dürfen. Trotzdem wollen sie, dass der Beschluss von 1980 aufgehoben wird.Mehr...

Wanderer sieht Mann in den Tod stürzen

Garmisch-Partenkirchen - Bei einem Bergunfall am Königsstand auf der Kramerspitz ist am Ostersonntag ein 63-jähriger Mann aus Garmisch-Partenkirchen ums Leben gekommen.Mehr...

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.