„Ich hoffe dabei auf breite Unterstützung“, meint der Krüner Bürgermeister, der am Montag seinen Entschluss der Parteibasis in seinem Heimatort mitteilte. Diejenigen, die daraus ein Signal für eine Landratskandidatur im Jahre 2020 ableiten, nimmt Schwarzenberger sofort den Wind aus den Segeln. „Ich sehe das nicht als Sprungbrett.“
Gleichzeitig betont der Krüner, dass seine Bewerbung „nicht auf Zureden von Harald Kühn“ zustandegekommen sei, sondern der ausdrückliche Wunsch der sieben CSU-Ortsverbände im südlichen Landkreis - Garmisch, Partenkirchen, Mittenwald, Krün, Wallgau, Grainau und Farchant. Die Initialzündung ist allerdings aus Bad Tölz gekommen.
Nachdem Dominic Stoiber, der Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten, im Januar dort angekündigt hatte, nicht mehr für den Bezirkstag anzutreten, gab der CSU-Kreisverband Bad Tölz nach eingehender Beratung das Vorschlagsrecht an die Juniorpartner aus Garmisch-Partenkirchen ab. Diese wiederum einigten sich rasch auf Schwarzenberger. „Der Thomas ist eine gute Lösung“, betont etwa Mittenwalds CSU-Chef Rudi Haller. Am morgigen Donnerstag soll der Krüner Rathauschef in Kochel (20 Uhr, Gasthof Post) aufs Schild gehoben werden.
Bislang vertrat Kühn den Landkreis - allerdings im Nachbarstimmbezirk Weilheim-Schongau - im oberbayerischen Parlament. Nachdem der Landrat im Herbst fürs Maximilianeum kandidiert (wir berichteten) muss er sein Bezirkstags-Mandat, das er seit 1994 innehat, abgeben. csc














