Farchant - Dumpfer Trommelwirbel dröhnt durch den Ort. Rauch steigt auf. Schwarze Ritter stapfen hinter ihrer Fahne her, gefolgt von Gauklern, Feuerschluckern, Landsknechten, Räubern und Henkern. Ein schauriges Spektakel gab es in Farchant zu beobachten.

© Thomas Sehr
Man hält Hof in Farchant: Der blond gelockte Graf Urbanus von Forcheida lässt sich und seinen Thron von attraktiven Frauen durch den Ort tragen.
Von der Loisachbrücke bis zur Bundesstraße erstreckte sich am Faschingssonntag der Farchanter Gaudiwurm, in den sich auch bunte Gruppen wie grüne Drachenjungfern, Untersberger Mandl, edle Herren, Grafen, Burgfrauen, Knappen und Prinzessinnen einreihten. Auch aus Oberau, wo heuer kein Zug stattfand, waren drei Faschingswagen und ein Bus mit Maschkera angereist.
Anlass des mittelalterlichen Burgfestes war die Suche nach einem standesgemäßen Eheweib für den hochwohlgeborenen Freiherrn und Gebieter der Grafschaft Werdenfels, Burggraf Johannes von Forcheida (Hans Schmid). (ei)
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