Mittelschule Murnau: Ein alter Bekannter auf dem Chefsessel

    • aHR0cDovL3d3dy5tZXJrdXItb25saW5lLmRlL2xva2FsZXMvZ2FybWlzY2gtcGFydGVua2lyY2hlbi9tdXJuYXUvbWl0dGVsc2NodWxlLW11cm5hdS1hbHRlci1iZWthbm50ZXItY2hlZnNlc3NlbC0zMTA1NzgxLmh0bWw=3105781Mittelschule Murnau: Ein alter Bekannter auf dem Chefsessel0true
    • 11.09.13
    • Murnau
    • Drucken

Mittelschule Murnau: Ein alter Bekannter auf dem Chefsessel

    • recommendbutton_count100
    • 0

Murnau - Die rund 400 Schüler und 43 Lehrer an der Mittelschule Murnau haben einen neuen Chef. Seit August ist Markus Köpf ihr Rektor.

Startklar für das Schuljahr: Der neue Rektor Markus Köpf in seinem Büro. Foto: Seliger

Startklar für das Schuljahr: Der neue Rektor Markus Köpf in seinem Büro. Foto: Seliger

Während seine Schüler in den vergangenen Sommerwochen am See schwitzten, nutzte der gebürtige Oberammergauer die Ruhe im Haus, um sich einzuarbeiten und mit den Strukturen der Murnauer Mittelschule vertraut zu machen. Allzu schwer viel ihm das aber nicht: Weil er bereits von 2002 bis 2008 als Lehrer in der Bildungsstätte unterrichtete, kennt er vieles und viele von damals. Deswegen wollte Köpf nun auch als Rektor hierher, nachdem sein Vorgänger Thomas Metschies pensioniert worden war, denn: „Es ist eine wunderbar geführte, eine Top- Schule.“

Die vergangenen fünf Jahre war der begeisterte Sportler als Pressesprecher sowie als stellvertretender Referatsleiter für die Bereiche Ganztagsschule, Mittagsbetreuung und Übertrittsverfahren am Kultusministerium in München tätig. „Aber als sich nun die Möglichkeit bot, hierher zurückzukehren, habe ich die gerne ergriffen.“ Die Arbeit in der Verwaltung habe ihm zwar gefallen, „aber mir hat auch der direkte Bezug zu den Jugendlichen und den Lehrern gefehlt“.

Als Rektor, so glaubt Köpf, der in seiner Freizeit in der Bergwacht aktiv ist und Theater spielt, könne er nun die praktische pädagogische Arbeit mit der Verwaltungstätigkeit kombinieren. Denn Köpf wird auch unterrichten. Überwiegend Sport und ein bisschen Kunst. Denn Köpf ist gerne Lehrer. Warum? „Weil kein Tag wie der andere ist.“ Und weil er den Schülern Wissen vermitteln, sie zu starken Persönlichkeiten und fit für das weitere Leben machen will.

Erste Pläne für die Zukunft der Schule hat er während der ruhigen Urlaubswochen in seinem Büro bereits gefasst. Unter anderem will er die Kooperation mit der Realschule „mit Leben füllen“ sowie das Ganztagsangebot auf mehr Jahrgangsstufen ausweiten und „qualitativ verbessern“. Zum Beispiel dadurch, dass die Kinder der Ganztagsklassen künftig wieder weniger Lehrer als Bezugspersonen haben sollen. Auch neue Angebote für den Nachmittag soll es geben - etwa Karate. „Und ich werde das Thema Schulname angehen.“ Dabei soll die gesamte Schulfamilie mitreden.

Übrigens ist Köpf, der in einer festen Partnerschaft lebt, erst 38 Jahre alt. Und dann schon Rektor? „Das Durchschnittsalter für Schulleiter liegt bei etwa 50 Jahren“, erklärt Köpf. Doch im Landkreis gebe es einige Kollegen um die 40. Zu jung für den Posten fühlt er sich auf keinen Fall. Auch bei den Kollegen sei sein Alter kein Thema. Köpf weiter: „Das Kollegium ist sehr offen. Ich fühle mich hier willkommen und gut aufgehoben.“ (fn)

zurück zur Übersicht: Murnau

Kommentare

Dieser Artikel ist nur für registrierte Nutzer kommentierbar. Wenn Sie den Artikel kommentieren möchten registrieren Sie sich kostenlos für unsere Community oder melden Sie sich hier mit Ihren Benutzerdaten an.

Wetter für Garmisch-Partenkirchen

Bilder aus der Region

So wird es im neuen Nobel- Hotel ausschauen - Bilder

weitere Fotostrecken:

Aus dem Landkreis

Winter-Notfallplan für Flüchtlinge: Kraftakt für den Kreis

Winter-Notfallplan für Flüchtlinge: Kraftakt für den Kreis

Landkreis - 200 bis 300 weitere Flüchtlinge für fünf bis sechs Wochen in allen bayerischen Landkreisen: Das sieht der Notfallplan vor. Doch Landrat Speer hofft, dass das Konzept im Kreis nicht greift.Mehr...

Aufgebrochener Tresor im Unterholz zwischen Oberammergau und Ettal entdeckt

Aufgebrochener Tresor im Unterholz entdeckt

Oberammergau/Farchant - Der Fall ist mysteriös. Ein Spaziergänger hat zwischen Ettal und Oberammergau einen Tresor gefunden: aufgebrochen und ausgeleert. Es gibt Parallelen zu einem anderen Fall in der Region: dem Einbruch ins Schloss Elmau.Mehr...

Besonders beliebt

  • Meistkommentierte Artikel
  • Meistgelesene
  • Themen
Ein gutes Team: Der Hundeführer legt dem Tier eine Tragetasche an, mit dem es aus der Klamm geholt wird. foto: bergwacht

Schäferhund aus der Höllentalklamm gerettet

Grainau - Kurioser Bergwacht-Einsatz: Die Grainauer Retter mussten einen Hund aus der Höllentalklamm holen. Er war sieben Meter in die Tiefe gestürzt.Mehr...

Der völlig demolierte Mazda: An dem Fahrzeug ist die Wucht des Aufpralls deutlich zu erkennen.

B2: Zusammenstoß mit voller Wucht

Eschenlohe - Zwei Schwerverletzte und zwei völlig demolierte Autos: Das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Donnerstag kurz vor 15 Uhr auf der B2 bei Eschenlohe ereignet hat.Mehr...

Gegner sichern sich Wiesen für Camps

Elmau/Landkreis - Die Behörden arbeiten fieberhaft an ihrem Sicherheitskonzept für den G7-Gipfel 2015. Und die Demonstranten an ihren Aktionen. Erste Kundgebungen sind bereits angemeldet. Das Bündnis „Stop G7 Elmau“ sucht derweil Grundstücke für Camps.Mehr...

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.