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    • 22.08.13
    • Murnau
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Sonderpreis Tourismus

Ritterschlag für Murnaus Bahnhof

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Murnau - Enormer Werbeeffekt für Murnau: Die Allianz pro Schiene hat die runderneuerte Zug-Station mit dem Sonderpreis Tourismus ausgezeichnet.

Allianz pro Schiene zeichnet runderneuerte Zug-Station mit Sonderpreis Tourismus aus

© ALLIANZ PRO SCHIENE

Gemütlich wie in einem Wohnzimmer: Das breite Angebot des Murnauer Bahnhofs, etwa das schmucke Café mit Kiosk von Pächterin Sabine Heilrath, hat die Jury überzeugt.

Die millionenschweren Investitionen in den Murnauer Bahnhof haben sich gelohnt: Die sanierte Zug-Station wurde jetzt von der Allianz pro Schiene im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs „Bahnhof des Jahres 2013“ mit dem Sonderpreis Tourismus ausgezeichnet. Das kommt einer Adelung gleich, die dem Urlaubsort einen enormen Werbeeffekt beschert.

Der Jubel in Murnau ist entsprechend groß: „Ich freue mich wahnsinnig. Das haben wir uns verdient“, sagt Bürgermeister Dr. Michael Rapp (CSU). „Das ist ein ganz wertvoller Titel.“ Dem stimmt Tourismuschef Uwe Prechtl zu: Er spricht von einem „Qualitätssiegel“. Auch die Landesregierung spendet Beifall: „Der Titel ist ein weiterer Ritterschlag für das Urlaubs- und Bahnland Bayern“, betont Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP).

Die Allianz pro Schiene ist ein Bündnis zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. Ihm gehören 20 Organisationen an, angefangen bei Automobilclubs über Umwelt- und Verbraucherverbände bis hin zu Gewerkschaften. Jedes Jahr kürt der Zusammenschluss den besten deutschen Großstadt- und Kleinstadtbahnhof. Die Gewinner sind heuer Göttingen und Oberursel. Zum zweiten Mal wurde diesmal der besagte Sonderpreis Tourismus vergeben.

Andreas Holzhey© Andreas Holzhey ist Eigentümer des Murnauer Bahnhofs.Andreas Holzhey ist Eigentümer des Murnauer Bahnhofs.

Bahnkunden hatten im Vorfeld ihre Favoriten eingeschickt, für den Standort Murnau hatte sich auch Minister Zeil stark gemacht. Eine Jury nahm dann die vorgeschlagenen Einrichtungen genau unter die Lupe. Das Murnauer Konzept hat die Kommission im Zuge einer Ortsbesichtigung offenbar vollends überzeugt. Die Allianz pro Schiene spart in ihrer Begründung nicht mit Lob, spricht von einer „wiederauferstandenen Bahnhofskultur“ und einer „konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Touristen“.

Zur Erinnerung: 2011 kaufte der Berliner Verkehrsplaner Andreas Holzhey, dessen familiären Wurzeln in Schongau liegen, das historische Gebäude und brachte es wieder auf Vorderman. Er steckte rund 1,3 Millionen Euro in das Projekt. Das Umfeld und die Bahnsteige wurden von der Gemeinde beziehungsweise der Deutsche Bahn neu gestaltet. Insgesamt flossen etliche Millionen Euro.

Nach der Runderneuerung wurde der Bürgerbahnhof im November 2012 eröffnet. Den Sonderpreis empfindet Holzhey als „schöne Anerkennung“. Die Station werde sehr gut angenommen. Mit dem Zug in den Urlaub zu fahren, liege im Trend. Holzhey geht es darum, Alternativen zum Auto zu schaffen. Er könne sich als zusätzlichen Service auch einen Fahrradverleih und eine Car-Sharing-Stelle vorstellen. Der Geschäftsmann mit einem ausgeprägten Sinn für Umweltschutz ist auf den Geschmack gekommen: Nach dem Murnauer Bahnhof erwarb er auch den in Landsberg, weitere Gewerbeimmobilien dieser Art könnten folgen. Seine Einnahmen erzielt Holzhey über die Mieten. Hohe Gewinne seien aber nicht zu erwarten, sagt er. „Da ist schon Idealismus dabei.“

Das sind die Bahnhöfe des Jahres

(as)

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Kommentare

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PlanB25.09.2013, 18:22
(1)(0)

Nun sind einige Wochen vergangen.
Was hat sich getan auf den Herrentoiletten?

Am letzten WE soll es absolut unerträglich nach Ammoniak auf dem Herren WC
gestunken haben. Mittlerweile wurden die Trockenurinale
mit Plastiktüten "hermetisch" abgedeckt um dem Gestank Herr zu werden.

Trockenurinale arbeiten ohne Wasser.
Allerdings sind sie wartungsintensiv,
da chemische Mittel regelmäßig nachgefüllt werden müssen.

Nachdem aber, laut Aussage einiger WC Benutzer,
die mit der Reinigungsfirma sprachen,
aus Kostengründen keine Seife mehr nachgefüllt werde,
(weil angeblich zu viel verbraucht werde),
ist davon auszugehen,
dass wir in Zukunft auf diese Urinale eben auch ganz verzichten müssen.
Genauso wie auf die Seife.

Wer um Himmelswillen baut wasserlose, aber wartungsintensive Trockenurinale
in Bahnhofstoiletten ein und spart dann an den Wartungskosten,
so dass die ganze Sache bis zum Himmel stinkt?

----

Erwähnen möchte ich auch noch
die elektrischen Drucktasten-Eingangs-SCHWENK-Türen,
die schon des Öfteren - und so auch in diesen Tagen wieder -
wochenlang defekt und somit schwer zu öffnen sind.
Nicht nur das: die sind auch noch gefährlich,
denn beim öffnen der Tür muss man schauen,
dass sie Einen nicht trifft.

----

Ich fordere im Namen des Volkes:

- wassergespülte Urinale
oder eine zuverlässige Klofrau
mit Ausbildung für Trockenurinale
und guter Entlohnung

- Seife in den Seifenspendern

und

- Bewegungsmelder gesteuerte SCHIEBE-Türen

für den neuen Murnauer Bahnhof.

---

Danke für Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.

Rockerlady11.09.2013, 20:28
(1)(0)

Dem Artikel von PlanB kann ich mich nur anschließen.
Als Pendler bin ich fast täglich am Murnauer Bahnhof und bestätige auch den Zustand der,, tollen Toilettenanlage,,.
Als man den Bürgerbahnhof wiedereröffnete freute ich mich mit vielen anderen über das was man hier erschaffen hatte.
Alles war pick fein rausgeputzt schließlich kamen ja auch unsere Politiker und zahlreiche Kommissionen sowie Fotografen.
Wenn man nur daran denkt wie viele Reisende diese Toiletten benutzen und anschließend noch andere Geschäfte im Gebäude benutzen wo unter anderem auch Lebensmittel veräußert werden na dann..............
Hoffe das man als Eigentümer etwas an dieser Situation ändern kann.

PlanB11.09.2013, 14:22
(1)(0)

Außen Uiii und innen Pfui

- zumindest was den derzeitigen Zustand der Herrentoilette betrifft.

Gestern betrat ich die Herrentoilette im neuen Murnauer Bahnhofsgebäude
und wurde erstmal zurückgeschreckt vom dem Gestank der mir entgegenschlug. Wenige Minuten in dem fensterlosen Raum reichten aus, um meinem Magen für den Rest des Tages mit Übelkeit zu versorgen und
mir einen Überblick zu verschaffen:

- die Lüftung ist ohne Funktion
- zu wenig Toilettenpapier
- keine Seife in beiden Behältern (seit Wochen, wie mir gesagt wurde)
- fehlende Teile an den Türbeschlägen und an der Wand

Am DB Schalter besorgte ich mir die Nummer der Hausverwaltung von Herrn Holzhey. Die freundliche Dame am Schalter war redlich bemüht mir zu helfen
und 5 Minuten später stand auch schon die Telefonnummer auf einem Zettel.

Am anderen Ende der Leitung war dann eine freundliche Dame der Hausverwaltung und nach meiner Schilderung des Toilettenzustandes versprach Sie, sich darum zu kümmern.
Sie wird Ihr Bestes tun, ganz sicher. Wir werden es erfahren.

Ich glaube dieser schöne Bahnhof hat saubere, gut belüftete und wohlriechende Örtchen verdient, aber die wollen mit Liebe und Aufmerksamkeit von einer verantwortungsvollen Person gepflegt werden.

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