Garmisch-Partenkirchen - Es gibt drei Olympiastadien in Deutschland: München, Berlin – und Garmisch-Partenkirchen. Die großen Arenen in den zwei Städten sind längst saniert und häufig Schauplatz von Veranstaltungen. Anders ist die Situation im Werdenfelser Land.

© Katrin Martin
Das Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen verfällt zusehends. Bei der Auslastung ist noch viel Luft nach oben.
Als erstes Vorhaben soll eine Filiale der Tourist-Information am Stadion errichtet werden. Auch ein Olympia-Museum ist in Planung. Das ist Peter Nagel, Tourismusdirektor der Marktgemeinde, aber noch zu wenig. „Der Standort ist genial. Das Stadion ist Weltklasse“, sagt er – trotz bröckelnder Bauten. Die naheliegende Partnachklamm besuchen jährlich 300.000 Touristen. Für den Schauplatz der Winterspiele von 1936 werden vergleichbare Zahlen geschätzt.
Der SCP hat die Schanze für 25 Jahre gepachtet, der OSP hat ebenfalls Nutzungsrechte und erhält Fördergelder von Bund und Land – zweckgebunden für den Sport. Die Unterhaltskosten trägt der Eigentümer: die Marktgemeinde.
Tassilo Pritzl
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