Superbanner

Schlechtes Wetter beschert Minus im Wintersport-Geschäft

Garmisch-Partenkirchen - 110000 Wntersportler haben in den Weihnachtsferien die Bahnen und Lifte der Bayerischen Zugspitzbahn genutzt als im Vorjahr. Trotzdem ist die BZB noch besser dran als die Konkurrenz im benachbarten Ausland...

Volle Lifte waren in den vergangenen Tagen auf der Zugspitze eine Seltenheit. Meistens standen die Bahnen wegen des schlechten Wetters ganz still. foto: ddp

Alles rund ums Thema "Ski und Schnee" finden Sie hier!

Wenn der kaufmännische Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn (BZB) an die Skisaison auf der Zugspitze denkt, „tut das richtig weh“. Zunächst wollte der Winter nicht recht beginnen, dann machte nun Orkantief „Andrea“ dem Seilbahn-Unternehmen einen Strich durch die Rechnung - und das zu einer der umsatzstärksten Zeiten im Jahr. Wegen des starken Sturms standen die Lifte auf der Zugspitze am Freitag und Sonntag komplett still, am Samstag fuhren die Bahnen nur wenige Stunden - und das am letzten Ferien-Wochenende.

An Spitzentagen tummeln sich Stauch zufolge bis zu 4000 Wintersportler in Deutschlands höchstem Skigebiet. Im Classic-Gebiet sind es bis zu 9000 Snowboarder und Skifahrer.

Stauchs erste Bilanz nach „Andrea“: „In der Zeit zwischen Heiligabend und dem 8. Januar fehlen uns im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt rund 110 000 Gäste.“ Doch eine genaue Zahlenanalyse stehe noch aus. Die Einbußen für alle Bahnen zusammen schätzt der Vorstand auf 15 bis 20 Prozent.

Doch er weiß auch: „Es hätte noch schlimmer kommen können", sagt Stauch mit Blick auf viele Wintersportorte in Österreich und der Schweiz. Dort sind die Skigebiete geschlossen, Urlauber sind eingeschneit. Im Gegensatz zu vielen anderen Seilbahn-Unternehmen hat die BZB einen Vorteil: „Wir hatten immer eine Bahn offen, auch bei den widrigsten Wetterbedingungen“, sagt der kaufmännische Vorstand.

Viele Wintersportler seien von der Zugspitze auf das Classic-Gebiet ausgewichen. Somit hielt sich der Verlust für das Unternehmen in Grenzen. Außerdem hätten zahlreiche Gäste selbst die Schlechtwetter-Tage für eine Wanderung am Hausberg genutzt - und damit auch die Gastronomie dort.

Mittlerweile schaut es wieder besser aus: Fünf der 16 Pisten auf der Zugspitze sind befahrbar, sowohl die Eibsee-Seilbahn als auch die Zahnradbahn bringen die Wintersportler auf den Berg. Das Classic-Gebiet ist mittlerweile nahezu vollständig nutzbar. Um auch die Kandahar für den Skibetrieb herzurichten, „arbeiten wir derzeit mit allen Kräften und Mitteln“, betont Stauch.

Ein Problem bleibt allerdings die Beschneiung: Dafür ist es schlichtweg zu warm. „Wir bräuchten mal eine Woche lang minus sechs bis minus sieben Grad.“

Janine Tokarski

zurück zur Übersicht: Garmisch-Partenkirchen

Kommentare

Region Garmisch-Partenkirchen

Weitere Informationen über diese Region...

Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.

Karte Landkreis Garmisch-PartenkirchenWeilheimSteingadenPeitingOberammergauKochel am SeeMurnauGarmisch-PartenkirchenMittenwaldzurück zur Region

Wetter für Garmisch-Partenkirchen

Aus dem Landkreis

„Durch ein Wunder“ nur leicht verletzt

„Durch ein Wunder“ nur leicht verletzt

Garmisch-Partenkirchen - 100-prozentige Sicherheit am Berg gibt es nicht. Das zeigten am Samstag einmal mehr drei anspruchsvolle Einsätze der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen - vor allem jener am Blassengrat.Mehr...

Schmierereien vermutlich politisch motiviert

Schmierereien vermutlich politisch motiviert

Garmisch-Partenkirchen/Farchant - Die Graffitis, durch die 2011 und 2012 in Garmisch-Partenkirchen und Farchant ein hoher Sachschaden entstanden ist, sind wohl politisch motiviert. Das teilte die Polizei nun mit.Mehr...

Besonders beliebt

  • Meistkommentierte Artikel
  • Meistgelesene
  • Themen

Havarie im Staffelsee: Fähre geht unter

Seehausen - Beim Beladen ist eine Fähre in der Seehauser Bucht untergegangen. Der Eigentümer, ein 77-jähriger Landwirt, hatte für die Fahrt nicht einmal eine Genehmigung.Mehr...

Wuchtiges Wahrzeichen: Die Schlossbachbrücke. Foto: Verkehrsarchiv tirol

In die Moderne katapultiert

Mittenwald - Mit der Eröffnung der Mittenwaldbahn beginnt im Oberen Isartal 1912 die Neuzeit. Diesen Aufbruch ins 20. Jahrhundert feiern die Anlieger-Gemeinden in Bayern und Tirol standesgemäß.Mehr...

Auch die Dienstkleidung der Tourismusdirektoren Peter Nagel (l.) und Peter Ries (r.) gehört zum neuen Erscheinungsbild von Gapa-Tourismus. Gemeinsam mit Hannes Krätz stellten sie sich den Fragen der Bürger. Foto: Schäfer

Erfolge sichtbar: Touristiker setzen Sechs-Jahres-Plan fort

Garmisch-Partenkirchen - Der Sechs-Jahres-Plan für die Tourismusentwicklung in Garmisch-Partenkirchen endet heuer - Zeit für neue Vorhaben.Mehr...

Aktuelle Videos

Videos werden geladen...0:00
Bild mit Ladehinweis

Weitere Informationen für dieses und andere Videos werden geladen...

Abspielen

Alle Videos

-cQsQSjKe1q6Y14uLo3ivuElQ2zsPqi5W8XyhmnDpmk.http://www.merkur-online.de/media/video/37063960011755456930

Artikel lizenziert durch © merkur-online
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.merkur-online.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper