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Viel Werbung für Richard-Strauss-Festival

Garmisch-Partenkirchen - Mit der Dresdner Semperoper, Weimar und Meiningen hat der Förderkreis Richard-Strauss-Festspiele wichtige Kooperationspartner gewonnen. Aktionen für Jugendliche sind geplant.

Wollen das Richard-Strauss-Festival in den Fokus rücken: (v. l.) Lilian Edenhofer, Regina Geißer, Prof. Klaus Ulbrich und Dr. Uwe Schatz. foto: mas

Wollen das Richard-Strauss-Festival in den Fokus rücken: (v. l.) Lilian Edenhofer, Regina Geißer, Prof. Klaus Ulbrich und Dr. Uwe Schatz. foto: mas

Sie strecken ihre Fühler aus. Der Förderkreis Richard-Strauss-Festspiele Garmisch-Partenkirchen verfolgt seit sechs Jahren seine ehrgeizigen Ziele: Das Festival sowohl national als auch international verankern, Interesse für den Komponisten wecken und damit verbunden Mitglieder gewinnen. Auch im Vorfeld der diesjährigen Strauss-Woche, die vom 4. bis 10. Juni in der Marktgemeinde stattfinden wird, gelang es, vielversprechende Kontakte zu knüpfen.

„Wir haben einen Mehrwert geschaffen und weitere Kooperationen festgezogen“, sagt Regina Geißer, Vorsitzende der Initiative, zufrieden. Mit ins Boot geholt wurde unter anderem die Intendanz der Semperoper in Dresden. Die Festspiele profitieren, weil dort Flyer ausgelegt werden. Die inzwischen über 200 Vereinsmitglieder, weil für sie ein gewisses Kartenkontingent für Strauss-Opern in Dresden zur Verfügung steht. Im Gegenzug kündigt der Förderkreis im Internet diese Aufführungen wiederum an.

Auch von der neuen Verbindung zu den Städten Weimar und Meiningen erhoffen sich Geißler und ihr Team viel. Vor allem oder gerade weil diese Orte wichtige Stationen in der Karriere des Komponisten darstellen. Umso größer ist die Freude, dass mit dieser Stadt eine ganze Reihe an Kooperationen geglückt ist: Unterstützung in Form von Werbung erhalten die Festivalförderer von Hotels, Museen und Musikschulen. „Wir haben dort offene Türen eingerannt“, beschreibt Geißer die ersten Kontakte zu den „Partnerstädten“.

Doch allein das Richard-Strauss-Festival überregional zu bewerben, reicht nicht aus. Auch das Angebot vor Ort muss stimmen. Dafür hat sich der Förderkreis einiges einfallen lassen. Dazu gehört der Staatsempfang. „Er gibt dem Festival eine Bedeutung“, meint die Vorsitzende.

Die Annäherung der Jugend ans Strauss’sche Werk wurde ebenfalls wieder verstärkt in die Agenda der Initiative aufgenommen. „Wir wollen Strauss für Kinder und Jugendliche menschlicher machen“, sagt Lilian Edenhofer, die sich um die Jugendarbeit kümmert. Erreichen möchten sie dies mit Schülerreportern, die Konzerte und Meisterkurse besuchen oder Interviews mit den Künstlern führen. Außerdem wird interessierten Schülern ein Probenbesuch des Jungen Festivalorchesters, bei dem acht Musiker aus dem Landkreis mitwirken, im Probengebäude der Bayerischen Staatsoper in München ermöglicht.

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