Gauting - Solarzellen auf dem Dach sind ein beliebter Weg, die Umwelt zu schonen und dabei Geld zu sparen. Der Gautinger Harald Zwicker geht einen Schritt weiter: Er macht im eigenen Garten Strom aus Wind.

Seine beiden Enkelinnen wollten im Garten ein Windrad. Diesen Wunsch erfüllte er ihnen und produziert damit nun auch noch Strom. Zwicker kaufte ein neun Meter langes Aluminiumrohr, setzte das Windrad darauf und montierte die Konstruktion senkrecht an seine Garage.
Gezahlt hat er "1000 Euro für das Windrad, 500 für den Mast und 300 für die Elektrik etwa“. 300 Kilowattstunden, so schätzt Zwicker, bringt ihm der Strom vom Windrad jährlich - etwa zehn Prozent seines Gesamtverbrauchs. Er spart damit jährlich etwa 70 Euro.
Aber was sagen eigentlich seine Nachbarn zu dem Windrad vor ihrer Tür? „Die finden das alle prima, da beschwert sich keiner.“ Sicherheitshalber habe er aber davor mit ihnen gesprochen.
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