Geretsried - Die Stadt Geretsried will Projekte wie den Bau eines neuen Hallenbads vor allem über Grundstücksverkäufe finanzieren. Den Anfang macht ein Areal, das man bislang weniger auf der Rechnung hatte:

Geschosswohnungsbau an der Jeschkenstraße: In dem Waldstück östlich der Richard-Wagner-Straße (li.) und westlich der Reihenhäuser am Arberweg (re.) sollen über 70 Wohnungen entstehen. Foto: red
Eine jetzt noch bewaldete Fläche an der Jeschkenstraße soll an die Keval Wohnbau GmbH aus Grünwald verkauft werden. Mehr als 70 neue Wohnungen könnten dort entstehen.
8200 Quadratmeter umfasst das Grundstück, das vom Arberweg bis zur Richard-Wagner-Straße reicht. 5280 Quadratmeter davon sollen jetzt an Keval veräußert werden. Dass das Areal bebaut wird, steht bereits seit Mitte der 1990er Jahre fest. Damals wurde für das Gebiet ein Bebauungsplan aufgestellt. Östlich des Arberwegs befindet sich heute eine Reihenhaussiedlung, westlich davon sollte Geschosswohnungsbau entstehen - analog zur gegenüberliegenden Eckbebauung zwischen Richard-Wagner- und Jeschkenstraße.
Wie es in der Begründung hieß, will man damit den aktuellen und künftigen Wohnraumbedarf der Geretsrieder Bevölkerung decken. „Die Bebauung setzt auch einen städtebaulichen Akzent im Bereich des Zugangs zum künftigen S-Bahnhof.“
(red)
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