Geretsried - Die Stadt arbeitet fieberhaft auf den Tag hin, wenn die erste S-Bahn bis nach Geretsried rollen soll. Mit dem Staatlichen Bauamt Weilheim laufen deshalb Gespräche über die Verlegung der B11.

Böhmwiese: Stadtrat wählt Partner aus
Im Jahr 2018, so der Zeitplan der Deutschen Bahn AG, soll im S-Bahnhof auf der Böhmwiese der erste Zug einfahren. Weil man die Fahrgäste „nicht durch die Pampa laufen lassen kann“, wie es Bürgermeisterin Cornelia Irmer gerne formuliert, soll zwischen Bahnhof und Karl-Lederer-Platz ein neues Viertel mit Geschäften, Büros und Wohnungen entstehen. Rund 80 000 Quadratmeter Grund gehören dort der Stadt. „Es soll ein innerstädtisches Prunkstück werden“, sagte kürzlich Dritter Bürgermeister Robert Lug.
Mehr als 20 000 Fahrzeuge rollen täglich zwischen der Blumenstraße und dem Karl-Lederer-Platz über die B 11. Damit könnte es erforderlich werden, die Straße in diesem Bereich auf drei oder vier Fahrstreifen auszubauen, erklärt Christine Volkmer vom Staatlichen Bauamt Weilheim. Danach nimmt der Verkehr mit jeder Ausfahrt ab, so dass bis zum Kreisverkehr an der Staatsstraße 2369 eine einspurige Trasse ausreichen könnte.
„Der Teufel steckt im Detail“, sagt Bürgermeisterin Irmer. Sie hofft, dass man im Bereich der Böhmwiese mit zwei Fahrstreifen auskommen wird. „Sonst verlieren wir sehr viel Grund.“ Sollte im nördlichen Abschnitt ein Ausbau der B 11 notwendig werden, müsse der Bund auch für einen Schallschutz sorgen.
(sas)
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