Glonn - Geschichten und Technologie - geht das? Es geht. Das bewies die Glonner Verlegerin Britta Muzyk und mit ihr viele Schüler. Muzyk hatte dazu aufgerufen, Geschichten, die mit Technologie zu tun haben, zu verfassen und einzusenden. Ziel: ein Buch. Das wurde jetzt vorgestellt.

Freuten sich über den ersten Platz: Leah Fraunhoffer (2.v.l.), ihre Freundin Sandra Wende sowie Britta Muzyk und Moderator Matthias Matuschik. foto: jro
Der Glonner Bürgersaal ist rappelvoll, die Tische sind hübsch dekoriert, es werden Häppchen gereicht. Jennifer Walkling, achte Klasse, sitzt an einem der Tische und strahlt. Ja, sie habe auch eine Geschichte geschrieben, berichtet sie. „Zeitreisen, Mr. Robok und andere Probleme“, so der Titel ihres Werks, für das sie einen Nachmittag gebraucht hat. „Eigentlich habe ich es gar nicht so mit Technikgeschichten“, gesteht die Schülerin. Aber die Sache mit dem Graphen, jenem Stoff, dessen Entdecker im Jahr 2010 mit dem Physik-Nobelpreis ausgezeichnet worden sind, habe sie fasziniert. Elfeinhalb Seiten ist ihre Geschichte lang, liegt druckfrisch mit den anderen Werken in dem Buch „Die BuchBande. Ebersberger Kleeblatt Geschichten. Technikphantasien von Schülern“ vor.
Muzyk hatte die Schüler aus dem südlichen Landkreis aufgefordert, Technikgeschichten einzusenden. Stichtag war Anfang Dezember. Mit dem Erlös aus dem Verkauf des Buches (Capscovil Verlag) wird das „Ebersberger Kleeblatt“ der Kreisklinik unterstützt (wir berichteten). 29 von 49 Geschichten hatten es in das Buch geschafft, verfasst von Schülern der fünften bis neunten Jahrgangsstufe.
von Tanja Beetz
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