Jerez de la Frontera/München - Formel-1-Pilot Adrian Sutil fühlt sich ungerecht behandelt. Gegen seine Verurteilung wegen Körperverletzung hat der Rennfahrer jetzt Rechtsmittel eingelegt.

© dpa
Formel-1-Fahrer Adrian Sutil vor Gericht.
Formel-1-Rennfahrer Adrian Sutil hat gegen das Urteil von anderthalb Jahren Haft auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung „Rechtsmittel eingelegt“. Das sagte sein Manager Manfred Zimmermann am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Zugleich teilte Gerichtssprecherin Ingrid Kaps der dpa mit, dass auch eine Berufung der Staatsanwaltschaft vorliege. Beide bestätigten damit einen Bericht von „bild.de“.
Der mittlerweile vertragslose Formel-1-Pilot Sutil hatte bei einem Discostreit nach dem Großen Preis von China am 17. April 2011 den Luxemburger Geschäftsmann Eric Lux mit einem Glas am Hals schwer verletzt. Bei der zweitägigen Verhandlung hatte Sutil mehrfach beteuert, dass dies unabsichtlich passiert sei.
„Für mich gibt es keine andere Erklärung, als dass es ihm bewusst war, dass der Schlag auf den Hals zu lebensgefährlichen Verletzungen führen kann“, hatte hingegen Richterin Thiemann in ihrer Urteilsbegründung gesagt. Wann es nun vor dem Landgericht München 1 weitergeht, ist noch offen.
dpa
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