Eine weitere Variante zur geplanten St 2063 neu liegt nun in Form eines Antrages auf dem Rathaus-Tisch.
Die Gegner der Umgehungsstraße Staatsstraße 2063 neu in der Fassung, wie sie eine Ratsmehrheit bisher unterstützt, erarbeiten derzeit stets neue Alternativen. Nach den Grünen, der IGG und der SPD hat nun auch die AIG einen solchen Vorschlag unterbreitet.
Zur Erschließung des Gewerbegebietes schlägt die AIG den zweiten Vollanschluss der A 96 im Osten vor, mit einer zweispurigen Anbindung an den Neurieder Weg, der seinerseits „ertüchtigt“ werden soll - ebenfalls zweispurig.
Zur Begründung schreibt die AIG in dem Antrag, durch die bestehende und zukünftige Erweiterung des Gewerbegebietes sei eine neue Zu- und Abfahrt über die A 96 unerlässlich. Die Erschließung des Gewerbegebietes von Süden her könne über das bestehende Straßennetz (Lohen-, Seeholzenstraße, Lochhamer Schlag, Neurieder Weg) erfolgen. Der Verkehr zum Gewerbegebiet sowie nach Gräfelfing und Martinsried werde so gleichmäßig verteilt, ohne Wohngebiete zusätzlich zu belasten.
Auf der Pasinger Straße, die unverändert bleiben soll, werde sich der Durchgangsverkehr nach Neuanschluss des Gewerbegebietes „deutlich verringern“. Zudem werde sich das Verkehrsaufkommen auf der Würmtalstraße „im Gegensatz zur beschlossenen Vollversion nicht wesentlich verändern“, schreibt die AIG.
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