Grafing - 1:3 - Pfletschinger-Team unterliegt nach Führung noch Durmersheim und hängt weiter im Keller der 2. Volleyball-Bundesliga Süd fest.

Kurz vor der harten Landung: Adis Katanovic und der TSV Grafing erlebten gegen Durmersheim bittere Momente. foto: sro
So gut war Volleyball-Zweitligist TSV Grafing in die Begegnung mit TuS Durmersheim gestartet. Das Team um Trainer Jürgen Pfletschinger führte in der Jahnsporthalle nach dem Gewinn des ersten Satzes auch im zweiten Durchgang deutlich mit 22:16 und hatte zudem insgesamt vier Satzbälle. Doch am Ende standen die Bärenstädter zum wiederholten Male in dieser Saison mit leeren Händen da - es wurde ein bitteres 1:3 (25:23, 29:31, 20:25, 17:25).
„Aber auch wenn wir den zweiten Satz zugemacht hätten, wäre das Spiel damit noch lange nicht durch gewesen“, stellte Grafings Ehrenpräsident „Gü“ Schmidt nach der Partie fest. Auch wenn sich die Ausgangslange damit natürlich erheblich verbessert hätte. Bis in die Endphase des zweiten Satzes hinein hatten die Bärenstädter den Gast in allen Bereichen neutralisieren können und durch eine stabile Annahme für einen gepflegten Spielaufbau gesorgt.
Zusätzlich zu den rund 180 Fans in der Halle verfolgten zeitweise rund 65 Zuschauer das Spielgeschehen über den Livestream, der testweise kostenlos aus der Halle geschaltet wurde.
Stammzuspieler Stanislav Lampart droht unterdessen bis zum Saisonende auszufallen. Für ihn wird ab kommende Woche Moritz Pfletschinger (siehe Bericht unten) fest übernehmen. „Die drei Wochen Spielpause werden wir dann vor allem nutzen, um ihn in die Mannschaft zu integrieren“, sagte Vater und Trainer Jürgen Pfletschinger. Durch die gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenz (Stuttgart, Coburg, Mendig, Friedberg) haben Grafings Zweitliga-Volleyballer nichts an Boden verloren, sie stecken aber als Elftplatzierter weiterhin tief im Tabellenkeller.
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