Grafing - Die Handballer des TSV Grafing haben im Landkreis so etwas wie einen neuen Angstgegner: Im Derby gegen den TSV Vaterstetten zogen sie erneut den Kürzeren. Mit 20:27 entführte die Mannschaft von Thomas Eck die Punkte.

Verbissen wurde im Derby zwischen dem TSV Grafing (r. Benedikt Kießling) und dem TSV Vaterstetten (M., Fabian Hartmann) um jeden Ball gerungen. Foto: sro
Grafing - Den Handballern des TSV Grafing ist es im Derby gegen den TSV Vaterstetten nicht gelungen, das Abstiegsgespenst entscheidend zu vertreiben. Mit 20:27 verloren sie nicht nur die Punkte, sondern auch einen Tabellenplatz und haben mit 12:12 Zählern weiterhin Kontakt zu den Abstiegsrängen.
Für die Niederlage gab’s aus Grafinger Sicht zwei Gründe. Als sich die Chance, den Rückstand zu verkürtZum einen wurden in den Schlüsselszenen, als man den Rückstand hätte verkürzen können, die Chancen vergeben. Vaterstetten nutzte diese Fehler geschickt aus und zog davon. Der zweite Grund war, dass die Grafinger mit den Schiedsrichtern nicht zurecht kamen und zu viel Emotionen erkennen ließen. Die Folge war eine aus Sicht der Gastgeber umstrittene Zeitstrafenverteilung: Zwölf Mal agierten die Grafinger in Unterzahl, nur fünf Mal die Vaterstettener. TSVV-Coach Thomas Ecks Marschrichtung, „die Sache einfach etwas cooler anzugehen“, zahlte sich aus.
Zu Beginn war es ausgeglichen, bis sich Vaterstetten mit fünf Toren in Folge auf 10:4 absetzte. Grafing konterte mit vier Treffern und verkürzte auf 8:10. Halbzeitstand 8:11.
In der zweiten Halbzeit kämpfte sich Grafing, angetrieben von Oliver Vogler und Martin Fischbacher, auf 14:16 heran. In dieser Phase wurden mehrere Gelegenheiten ausgelassen, das Spiel zu drehen. Vaterstetten nutzte dagegen clever seine Chancen und zog wieder auf 18:14 davon. Beide Abwehrreihen kämpften verbissen um jeden Ball. Die Entscheidung fiel vier Minuten vor Ende, als Vaterstetten auf 25:20 erhöhte.
Fazit aus Grafinger Sicht: Auch im vierten Spiel in Folge gab’s gegen Vaterstetten keine Punkte. Für Coach Michael Bergmann und sein Team aber kein Beinbruch. Noch liegen sie im Soll. hw
Grafing: Martin Pollak, Thomas Fäth (beide im Tor), Jakob Oswald (2), Johannes Böhringer, Christian Kammerloher, Florian Goham, Martin Fischbacher (8/3), Florian Höhl (2), Robert Noack (1), Oliver Vogler (4), Matthias Höhl, Andreas Skaletz (1), Thomas Ernst (2), Benedikt Kießling.
Vaterstetten: Thomas Degmeyr, Martin Rüben (Tor), Michael Nowara (4), Andreas Bedurke (3), Tobias Graf (4), Fabian Hartmann (4/3), Martin Kuhn, Ralph Liep (4/1), Jan Siekmann, Tobias Frey (5), Fabian Frieß, Konstantin Schlömer (1/1), Maximilian Salamon, Simon Tänzler.
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