Herrsching - In zwei bis drei Monaten müsste alles fertig sein, schätzte Architekt Ronald Hutterer. Dann sollte das Haus Bahnhofstraße 38 wieder komplett nutzbar sein. Das ist schneller als erwartet.
Wie berichtet, war eine der beiden Wohnungen im Obergeschoss in der Silvesternacht ausgebrannt. In Mitleidenschaft gezogen wurde dabei auch die Herrschinger Insel, die sich das Erdgeschoss mit der Herrschinger Tafel teilt. Die Inselräume waren vorübergehend nicht nutzbar. Mit kleinen Ausnahmen geht nun aber wieder alles seinen Gang. In der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete Hutterer über das weitere Vorgehen und bezog Stellung zu der Frage, ob das Haus nicht besser abgerissen werden sollte. Bürgermeister Christian Schiller stellte diese Frage nämlich in den Raum, nachdem ihm diese Überlegung aus den Reihen der Gemeinderäte zugetragen worden war. Hutterer aber schüttelte den Kopf: „Warum wegschieben, die Haussubstanz ist gut.“
Eine Expertenmeinung, die zumindest Willi Welte (CSU) überzeugte. „Mittlerweile bin ich Ihrer Meinung.“ Seinen Antrag zur Nutzung des alten Post-Gebäudes als Alternative für die Insel, den er gemeinsam mit Sozialreferentin Christina Reich gestellt hatte (wir berichteten), zog er ebenfalls zurück. „Nachdem Insel und Tafel drinbleiben können, macht das ja keinen Sinn mehr“, erklärte Welte.
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