Holzkirchen - Die Gemeinde Holzkirchen kann aufatmen. Das Salz für den Streudienst wird ihr heuer nicht ausgehen. Den Zwillingstürmen sei Dank.

In einem normalen Winter machen 300 bis 350 Kubikmeter Salz die Straßen in der Gemeinde sicher.
Sie sind groß, treten im Doppelpack auf und trotzen den eisigsten Temperaturen: Die „Zwillingstürme“ der neuen Streusalzsilos sind seit gut einem Jahr markante Sichtmarken im Osten der Marktgemeinde Holzkirchen. Unweit der Bundesstraße 318 stehen sie auf einem Gelände, auf dem der Bauhof der Kommune eines Tages aussiedeln soll.
Ein Silo liefert Streugut für den gemeindlichen Bauhof, das andere für die Kreisstraßen der Umgebung. „Der Winterdienst in der Marktgemeinde ist damit stabiler geworden“, sagt dazu Bauhofleiter Peter Heiß. 250 Kubik Streusalz fasst der Speicher. Zum Vergleich: Die bisher genutzte Lagerhalle konnte nur 50 Kubik fassen. Der Verbrauch in diesem Winter hält sich laut Heiß aber noch einigermaßen in Grenzen. „Die jetzige Füllung müsste bis ins Frühjahr reichen“, schätzt der Bauhofleiter.
Die Salzsilos werden wohl noch eine Weile einsam bleiben auf Marschaller Flur. Zwar war der Bau einer großen Kalthalle schon geplant. Dieser wurde von der Gemeinde aber auf Eis gelegt, als man den alten Radlbauer am Bahnhof kaufte und dort Gerätschaften unterstellen konnte.
Für das Silo zahlte die Holzkirchner Kommune 110 000 Euro, dazu kamen 90 000 Euro für die Befestigung des Untergrunds. Das zweite Silo finanzierte der Landkreis für den Winterdienst der Kreisstraßen. (avh)
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