Hohenpolding - us Hohenpolding organisiert sich jetzt doch Widerstand gegen die dritte Startbahn.

Helmut Schönauer koordiniert den Widerstand gegen die dritte Startbahn.
Der Verein „Bürger für Hohenpolding“ hat bei seiner Hauptversammlung am Donnerstag den bestehenden Arbeitskreis zu dem Thema um Helmut Schönauer erweitert. Dieser übernimmt auch die Leitung und hat zugleich erste Aktionen angekündigt.
Anlass war ein von ihm gestellter Antrag an die Hauptversammlung, der Verein solle mit 1000 Euro die Musterkläger unterstützen. In der Begründung dazu schrieb Schönauer, dass die Gemeinde sich per Gemeinderatsbeschluss geweigert habe, das zu tun. Damit, so Schönauer und andere Vereinsmitglieder, sei Hohenpolding ziemlich isoliert. Sogar Bewertungen wie „peinlich“ waren in Zwischenrufen zu hören. 500 Euro seien seinerzeit spontan gesammelt und überwiesen worden hieß es weiter in der Versammlung. Weitere 500 steuert jetzt der Verein bei. Das beschlossen die Mitglieder bei einer Enthaltung. Die zunächst beantragten 1000 Euro erschienen fast allen zu hoch.
Zu den Gefahren für die Gemeinde konnte Schönauer konkrete Zahlen vorlegen. Allein die Genehmigung der dritten Startbahn habe den Wert der Grundstücke in Hohenpolding um bis zu 30 Prozent gedrückt. Er wisse das aus Gesprächen mit Banken, die bekanntlich für Grundstückskäufe Kredite gewährten. Schönauer: „Das ist eine kalte Enteignung, die da stattfindet.“ (klk)
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