Isen - Viel zu tun hatte die Freiwillige Feuerwehr Isen im vergangenen Jahr. Insgesamt 2362 Stunden haben die 45 aktiven Mitglieder in Einsätze und Übungen investiert. Und sie wollen Vorbild sein - auch beim Feiern.

© Huber
Gratulation: Zum Feuerwehrmann ernannt wurde Stefan Pigler (2. v. l.). Für 10 Jahre Dienst erhielt Stefan Heller (l.) ein Dienstabzeichen. Vorsitzender Bernhard Schex (M.), Vize-Kommandant Zeno Solchenberger (2. v. r.) und Bürgermeister Siegfried Fischer (r.) gratulierten.
Isen - Nur durch ständiges Üben sei es möglich, den Ausbildungsstand zu halten und die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen, sagte stellvertretender Kommandant Zeno Solchenberger. Er vertrat bei der Jahreshauptversammlung den Ersten Kommandanten Andreas Maier, der krankheitsbedingt verhindert war.
Neben den Fortbildungen und der Teilnahme an Lehrgängen seien „eine Vielzahl von Stunden für Fahrzeugpflege und Wartung der Geräte“ aufgebracht worden. Als zeitintensiv habe sich auch das neue EDV-Verwaltungsprogramm erwiesen. „Hier werden noch viel Stunden nötig sein, um alle Daten einzugeben“, sagte Solchenberger. Daneben hätten einzelne Feuerwehrleute auch im vergangenen Jahr wieder die Übungen des Landkreises besucht, sich fortgebildet und Lehrgänge belegt.
Ein zentrales Thema sei der vorbeugende Brandschutz gewesen; als Beispiele nannte Solchenberger den Besuch der dritten Klassen im Feuerwehrhaus sowie die Brandschutzunterweisungen im Kindergarten und Isener Betrieben.
Auf die Aktivitäten des Feuerwehrvereins ging dessen Vorsitzender Bernhard Schex ein. Mit der Aktion Floriansbrot der St. Wolfganger Bäckerei Gruber, die in Isen eine Filiale betreibt, sei man neue Wege der Mittelbeschaffung gegangen. Das Konzept, das Feuerwehrfest zu einem Fest für die ganze Familie zu machen und auf den Ausschank von Hochprozentigem zu verzichten, sei aufgegangen. „Eine Bar ist für ein Feuerwehrfest nicht mehr zeitgemäß“, stellte er den Vorbildcharakter der Wehr heraus. Schex bat die Mitglieder, Ideen und Vorschläge für die geplante Jubiläumsfeier der First Responder zu unterbreiten. Die Sanitäter der Feuerwehr haben vor zehn Jahren ihre Tätigkeit aufgenommen.
Um die körperliche Leistungsfähigkeit der Feuerwehrleute zu stärken, werde derzeit ein früherer Abstellraum zum Kraft- und Fitnessraum umgebaut. „So eine Aktion sorgt gerade bei den jüngeren Kameraden für neuen Schwung und Dynamik“, berichtete Schex erfreut.
Bürgermeister Siegfried Fischer bestätigte den Verantwortlichen der Isener Stützpunktwehr „auf der Höhe der Zeit" zu sein. Besonders angetan zeigte er sich vom neuen Konzept des Feuerwehrfestes. „Ein Fest ohne Schnaps find ich klasse“, lobte er. (ahu)
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