Kochel am See - An den Plänen für das neue „Kristall-Trimini“ wird in diesen Tagen fieberhaft gearbeitet. Zwei Neuerungen zeichnen sich ab: Die „Fitnessinsel“ bleibt in dem Komplex, und die neue Mega-Sauna soll Platz für 258 Besucher haben. Ursprünglich waren es 200.

Winterliche Ruhe am Kochelsee: Die Planungen für den Trimini-Umbau laufen dagegen auf Hochtouren. Foto: dh
Mit der geänderten Planung hat sich der Kochler Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung befasst. Demnach ist auch künftig Platz für die „Fitnessinsel“. Das Sportstudio sollte anfangs ausgelagert werden. „Nun kann es an der Stelle bleiben, wo es bisher ist“, so Bürgermeister Thomas Holz bei der Vorstellung der Planung. „Damit ist ein aufwändiger Umzug hinfällig.“ Um Platz für die Fitnessinsel zu schaffen, haben die Architekten der „Kristall-Trimini GmbH“ ein Solebecken um ein Geschoss höher gelegt. Von dort - und auch das ist neu - ist dann über eine kleine Brücke ein direkter Zugang zum Kochelsee möglich.
Wesentlich größer als zunächst geplant wird die Mega-Sauna. In ihr sollen laut Antrag 258 Gäste Platz haben. Ursprünglich waren 200 vorgesehen. Die riesigen Schwitzkästen sind offenbar der Renner im Verbund der Kristallbäder AG. „Wir haben an anderen Standorten festgestellt, dass wir hier schnell an die Kapazitätsgrenzen kommen“, sagt Vorstand Frank Nägele auf Anfrage. Deshalb habe man diese Erfahrung sofort in den neuen Standort des Unternehmens am Kochelsee einfließen lassen. „Wir haben unsere Konzeption nochmals deutlich verbessert“, sagt Nägele. In erster Linie habe man die Liegeflächen im Sauna- und Wellnessbereich vergrößert, auch wenn das Bauvorhaben damit teurer werde.
Mit den Bauunternehmen und Fachfirmen ist die „Kristall-Trimini“ GmbH seit einiger Zeit in Verhandlung. „Die stehen Gewehr bei Fuß“, sagt Nägele. Ob der ehrgeizige Zeitplan mit einer Eröffnung noch in diesem Jahr einzuhalten ist, sei jetzt noch nicht abzusehen. „In 14 Tagen haben wir uns sortiert, dann wissen wir mehr“, so Nägele. In erster Linie müsse aber während der Umbauzeit der Wettergott mitspielen. „Momentan ist es halt ein bisschen kalt.“ (ao)
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