Bad Tölz - Der Anlass für Kürbissuppe, Tafelspitz in Senfkruste an Salat, Ente mit Kräutkartoffeln und Blaukraut, Topfenknödel auf Beerenspiegel mit Zimteis war ein besonderer.

Den goldenen Gaston überreichte (v. li.) Klaus Kilfitt (Gastro Award Deutschland) den „Forsthaus“-Inhabern Maximilian und Nadja Plötz. Inna Basina, Maximilian Plötz (jun.), Mandy Bochnik und Irek Basina gratulierten. foto: pröhl
Nadja und Maximilian Plötz vom Tölzer „Forsthaus“ feierten den Gewinn des Gastro-Awards für die beste deutsche Küche in Bayern.
Dabei handle es sich nicht nur um einen Preis, sondern „um ein Qualitätssiegel für gastronomische Leistungen“, betonte Klaus Kilfitt von der Gastro-Award Deutschland AG, als er den großen goldenen „Gaston“ an das Ehepaar Plötz überreichte. Denn die Preisträger suche nicht eine „abgehobene Jury aus Kritikern aus“ – bestimmt werden die Gewinner von den Gästen.
Gelernt hat das Ehepaar von den Besten: Maximilian Plötz war ein Weltenbummler, kam über Stationen in Bangkog, Genf, Elfenbeinküste und Berlin in den Isarwinkel. Seine Frau Nadja ging durch die harte Schule von Michael Käfer. Kennengelernt hat sich das Paar bei der Arbeit im Restaurant des Berliner Reichstags.
Ganz auf die Arbeit und das Wohlergehen ihrer Gäste waren die beiden auch bei der Preisverleihung konzentriert und wollten deshalb gar keine große Rede halten: „Wir freuen uns einfach wahnsinnig“, sagte Maximilian Plötz. Vielleicht gibt es sogar bald noch einmal Grund zum Feiern: Denn die Landessieger in den einzelnen Kategorien treten nun auf Bundesebene gegeneinander an. (va)
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