131.08.10|Region Bad Tölz|Region Bad Tölz|
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Bad Tölz - Die Bäckereien rund um Bad Tölz kämpfen mit Nachwuchsproblemen. Vor allem die Arbeitszeiten in den Backstuben schrecken viele Auszubildende ab.

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Nachts herrscht Hochbetrieb in der Backstube: Für viele Schulabgänger eine unangenehme Arbeitszeit. foto: schlaf
„Im Innungsgebiet Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach gibt es noch 44 Bäckereibetriebe. In der Berufsschule sitzen aber nur noch 14 Bäckerlehrlinge“, berichtet Innungsobermeister Konrad Stelmaszek aus Königsdorf. Zwei Drittel der ortsansässigen Betriebe bieten zwar Ausbildungsplätze an, aber nicht mal ein Drittel werde besetzt.
Dazu trage auch die Arbeitsagentur ihren Teil bei. „Ein Problem ist, dass die Arbeitsämter nicht ausreichend auf diesen Beruf hinweisen“, sind sich Stelmaszek und sein Tölzer Kollege Andreas Wiedemann, der Lehrlingswart der Bäckerinnung, einig. Dazu kommt, dass das Image der Nahrungsmittel verarbeitenden Berufe generell im Keller ist. „Junge Leute stellen zunehmend ihre Freizeit in den Vordergrund und passen ihren Beruf entsprechend an. Da ist der Arbeitsbeginn um 2.30 Uhr nachts in den Backstuben nicht attraktiv“, sagt Anita Niedermaier von der Tölzer Bäckerei Gotz. (Philipp Wenning)
Den vollständigen Bericht lesen Sie in der Mittwochsausgabe des Tölzer Kurier
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