309.10.09|Region Bad Tölz|Region Bad Tölz|
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Benediktbeuern - Der erste Schritt ist getan, viele weitere sollen folgen. Im Allianzsaal des Klosters Benediktbeuern wurde am Freitag die "Nachhaltigkeits-Erklärung" beschlossen.

So sieht er aus, der „1. Nachhaltigkeitsbaum“: Gepflanzt wurde die „Rote Sternrenette“, eine alte, sehr winterharte Apfelsorte, gestern Mittag im kleinen Obstgarten des Klosters Benediktbeuern von (v. li.) Gärtnerin Elisabeth Euba, Andreas Roß (Wirtschaftsforum Oberland), Dr. Harald Herz (Arge 21 Umwelt), Peter Frieß (Wirtschaftsforum Oberland), Martina Raschke (Bürgerstiftung Energiewende Oberland) und Jochen Pelz (Lernende Region). Foto: Arndt Pröhl
Vier Verbände stehen hinter der Erklärung. Neben dem Wirtschaftsforum Oberland auch die Bürgerstiftung Energiewende, die Arge 21 Umwelt und die Lernende Region. Der Motor und Initiator der Selbstverpflichtung ist selbst Unternehmer, er weiß also, auf was er sich einlässt. Peter Frieß, Geschäftsführer der Tyczka Unternehmensgruppe in Geretsried, hat in seiner global agierenden Firma bereits viele Ziele umgesetzt oder zumindest in Arbeit, die auf den zwei Seiten der "Benediktbeurer Erklärung" zu Papier gebracht wurden: So wollen nun auch die Unternehmen die Ziele der Bürgerstiftung Energiewende Oberland unterstützen und den Landkreis bis zum Jahr 2035 unabhängig machen von den fossilen Energieträgern Öl, Kohle, Erdgas und Uran.
Die Firmen verpflichten sich, bei der Nutzung von Wasser und anderen Rohstoffen, möglichst schonend umzugehen und regionale Kreisläufe zu stärken. (job)
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