Benediktbeuern - Ein Unterstützerkreis aus dem Raum Benediktbeuern macht sich für eine Soforthilfe in Haiti stark. Nach der Erdbeben-Katastrophe wollen die Helfer den Wiederaufbau unterstützen.

Marie-Josée Laguerre hilft seit Jahren Kindern in Haiti.
Bereits seit vielen Jahren unterstützen Loisachtaler Bürger den Verein „Haiti-Kinderhilfe“, der von Marie-Josée Laguerre geführt wird. Die engagierte Haitianerin war erst im November in Benediktbeuern und Bad Tölz, um über ihre Arbeit zu berichten. Seit der Gründung des Vereins im Jahr 1982 wurden in Port-au- Prince drei Schulen zwei Heime, ein Gemeindezentrum und eine Krankenstation gegründet, wo zusammen 2200 Kinder untergebracht sind.
Bei dem verheerenden Erdbeben sind zwei der Schulen und ein Knabenwohnheim eingestürzt. Dabei sind nach bisherigen Erkenntnissen acht Kinder und zwei Erwachsene gestorben. Aber vieles sei noch ungeklärt. „Wir wissen nicht, ob das Personal der Krankenstation überlebt hat“, sagt Anne Maier aus Benediktbeuern.
Erst vor wenigen Jahren hatte Marie-Josée Laguerre nach einer großen Überschwemmung auf der Karibikinsel geklagt: „Haiti ist ein vergessenes Land.“ Um so faszinierender ist laut Maier das Engagement ihrer Freundin an der Spitze der Haiti-Kinderhilfe. Dem pflichtet Dorothee Teufel bei: „Die leisten alle eine hervorragende Arbeit.“ Laguerre habe bei ihren Besuchen in Bayern immer wieder berichtet, wie sie mit Spendengeldern den Kindern helfen konnte.
„Wir wissen, dass jeder Euro bei den Bedürftigen ankommt“, bestätigt Maier. Sie gehe deshalb davon aus, dass „viele im Dorf uns unterstützen werden“. Man sei eine große Gruppe, zu der unter anderem auch Christine Klein, Gudrun Siewert, Dorle Lechner, Ignaz Dreyer, Marlies Sitzberger-Jall und Jutta Zimmer zählen. (ao)
Spendenkonto im Internet: www.haitihilfe-online.de
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