Bad Tölz - Die Tölzer werden immer dicker. Damit steigen auch die Anforderungen an Krankenhaus und Rettungsdienst.

Hubert E. löste vorigen Herbst bayernweit Diskussionen aus: Er war angeblich zu dick fürs Krankenhaus. Foto: MM-Archiv
Zwischen 180 und 200 Kilogramm: So viel wog einmal ein Patient, der bei Dr. Frank Dorfmeister, Oberarzt in der Asklepios-Fachklinik, in Behandlung war. „Das ist eine extreme Ausnahme“, sagt der Facharzt für Innere Medizin. Doch auch auf diese Sonderfälle ist die Klinik vorbereitet.
Die jüngste Neuanschaffung ist ein spezieller OP-Tisch, der Menschen bis zu 170 Kilogramm tragen kann. „Damit können wir einen Großteil unserer Patienten abdecken“, sagt Dorfmeister. Solch eine Aufrüstung hat ihren Preis: „Der Tisch hat rund 30 000 Euro gekostet“, sagt Arnulf Mehren, Geschäftsführer der Asklepios-Stadtklinik. Rund 5000 Euro weniger legt man für einen „normalen“ Operationstisch hin.
„Kostenintensiv ist nicht die Stabilität“, sagt Dr. Dorfmeister. Vielmehr gehe es um die sensiblen funktionalen Steuerungssysteme, die mit dem hohen Gewicht zurechtkommen müssten.
Die Kommentarfunktion ist bei diesem Artikel nicht aktiviert. Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.