Bad Tölz - Naturtrüb, vollmundig, süffig – die Gäste ließen sich beim Premierenausschank des Mühlfeldbräu-Biers nicht betteln und testeten das neue Tölzer Bier bis Sonntagmorgen gegen 2 Uhr.

„Endlich wieder ein Tölzer Bier“: Hauseigentümer Achim Bürklin, Landrat Josef Niedermaier sowie der „Gasthaus“-Betreiber Tino Kellner und Küchenchef Klaus Hühnlein (v. li.) beim Anzapfen des ersten fasses „Mühlfeldbräu“. Foto: cs
Das Urteil fiel einhellig aus: „Schmeckt guat.“ Und: „Endlich haben wir wieder ein Tölzer Bier!“
Der Abend im Bierkeller des künftigen „Gasthauses“ an der Bahnhofstraße entsprach jedenfalls der Bedeutung des Augenblicks. Tölz knüpft an eine alte und große Brautradition an. Und es handelt sich bestimmt nicht um eine flüchtige Geschäftslaune. Dafür steht schon der Chef des Unternehmens, Achim Bürklin, der das Grüner-Bräu-Ensemble erworben und mit seinem Architekten Wendelin Lichtblau von Grund auf saniert und wieder nutzbar gemacht hat.
Herausgekommen ist ein Objekt, mit dem man sich im alten Tölzer Stadtviertel Mühlfeld wieder identifizieren kann und soll. Der Gaststättenbetreiber Tino Kellner, der Küchenchef Klaus Hühnlein, der Brauer Martin Maier – alle sind Tölzer.
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