Gaißach/Bad Tölz - Dringend gesucht wird derzeit eine Standort-Alternative für den Tetrafunk im Raum Gaißach. Bürgermeister Trischberger hat schon einige Vorschläge gemacht - außerhalb der eigenen Gemeinde.

Zwischen Gaißach und Tölz steht der Mast, der für den Tetrafunk vorgesehen ist. Die Suche nach Alternativen läuft. mk
Rückblick: Bei einem Runden Tisch im Oktober hatte Gaißachs Bürgermeister Nikolaus Trischberger die Bürgerproteste aufgegriffen und sich für die Suche nach anderen Möglichkeiten der Sender-Platzierung stark gemacht. Die Vertreter der Projektgruppe Diginet im Innenministerium hatten ihn daraufhin zu Vorschlägen aufgefordert.
Was Trischberger dem Innenministerium vorgeschlagen hat, weiß auch der Tölzer Bürgermeister Josef Janker nicht konkret. Er erfuhr aber aus Gaißach, dass die ins Spiel gebrachten Standorte „nicht auf Gaißacher Flur“ lägen. Janker kann sich - wie andere Leute auch - zusammenreimen, dass auch Standorte in Tölz ins Spiel gebracht wurden: die Masten auf dem Tölzer Kalvarienberg sowie „Am Kogel“ neben der B 472.
Janker habe seinen Amtskollegen aus der Nachbargemeinde darauf hingewiesen, dass am Runden Tisch „etwas anderes vereinbart“ worden sei - nämlich dass Gaißach Alternativen im eigenen Gemeindegebiet vorschlagen würde. Die Stadt Bad Tölz stelle keinen Senderstandort zur Verfügung. Aus Jankers Sicht ist der bisher geplante Standort in Gaißach „der richtige“.
Vorerst liegt der Ball nun wieder bei Diginet. Laut Sprecher Markus Dengler wurden dort „alle von Bürgermeister Trischberger vorgeschlagenen Alternativstandorte einer Überprüfung nach funkplanerischen Aspekten unterzogen“. Zwei davon hätten die Voraussetzungen erfüllt. In einem zweiten Schritt werde nun geklärt, ob sie einsatztaktisch geeignet und baulich umsetzbar sind.
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