Bad Tölz - Vor Vertretern aus dem Tölzer Land und allen umliegenden Landkreisen übergab Christian Wanger am Mittwoch die Leitung des Weilheimer Wasserwirtschaftsamtes (WWA) an Roland Kriegsch.

Amtsübergabe: Regierungspräsident Christoph Hillenbrand (re.) verabschiedet den scheidenden Wasserwirtschaftsamtsleiter Christian Wanger (Mi.) und begrüßte dessen Nachfolger Roland Kriegsch. Foto: arp
Das sei so nicht ganz richtig übersetzt, wandte Landrat Josef Niedermaier ein. „Es heißt, die Abwechslung möge erfreuen, also Konjunktiv.“ Denn der Abschied falle schwer. Wanger habe immer den Kontakt zu den Bürgermeistern gesucht, sich nicht gescheut, schwierige Projekte anzugehen und sich stets besonnen der Diskussion gestellt. „Das hat Spaß gemacht“, sagte Niedermaier.
Wanger war anzumerken, wie schwer ihm der Abschied fällt. „Die fünf Jahre in Weilheim waren meine schönsten Berufsjahre. Sie haben mich sehr bereichert.“ Seine Leidenschaft sei einfach der Wasserbau - und da fand Wanger zwischen Mittenwald und Landsberg am Lech ein weites Betätigungsfeld. Er listete Maßnahmen auf, die ihm besonders wichtig waren: dazu gehört der Hochwasserschutz in Mittenwald und Bad Tölz genauso wie die Modernisierung des Sylvensteindamms. Mit am wichtigsten sei ihm aber gewesen, die Beteiligten - also Gemeinden, Fischer, Naturschutz und Verbände - ein-, zweimal im Jahr an einen Tisch zu bringen. „Von deren Sichtweise haben wir viel profitiert.“
Der neue Amtsleiter schloss die Rednerliste. Er übernehme „ein gut bestelltes Haus und eine fachlich hochkompetente Mannschaft“. (va)
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