011.11.09|Lkr. Dachau|Lkr. Dachau|
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Dachau - Nach bangen Wochen des Wartens ist die Poolbillard-Bundesliga nun endlich doch in die Saison 2009/2010 gestartet.

Brillierte am ersten Bundesliga-Wochenende: BSV-Billard-Ass Christoph Reintjes. Foto: dan
Die neue Spielzeit bringt viele Neuerungen, alle Teams waren sehr gespannt auf das neue System. Der zweimalige deutsche Mannschaftsmeister BSV Dachau musste am ersten Punktspiel-Wochenende zweimal gegen den Erzrivalen aus Straubing ran. Das Hinspiel bei der Fortuna endete mit einer, so BSV-Trainer Andreas Huber, „desaströsen 1:3-Niederlage mit nur 2:6 Satzpunkten“, doch im Rückspiel erreichte der BSV, in der heimischen Anlage an der Brunngartenstraße, immerhin ein 2:2-Unentschieden.
Trainer Andreas Huber wollte nach dem Ende der ersten Begegnung eigentlich keinen Kommentar abgeben, er ließ sich dann aber doch noch zu einem kurzen Statement hinreißen: „So schnell, in 135 Minuten, geht es also, wenn man sich nicht wehrt oder wehren kann…“
Nach dem Rückspiel ging der Dachauer Coach, der ja auch als Bundestrainer tätig ist, ins Detail: „ „Unser Straubing-Trauma überwinden wir, glaube ich, in diesem Leben nicht mehr. Nur ein Punkt aus diesen beiden Spitzen-Begegnungen ist halt sehr wenig.“ Weil sich einige der Konkurrenten auch noch nicht ideal mit dem neuen System zurecht gefunden haben, ist die Tabelle jetzt eben zweigeteilt: die einen haben vier Punkte (Straubing, Hannover und Bexbach), die anderen eben nur einen Punkt (Dachau, Oberhausen und Wiesloch).
Doch es gab auch positive Eindrücke am Bundesliga-Auftaktwochenende. Huber lobt: „Schön anzusehen waren die Partien von Christoph Reintjes und natürlich Manuel Ederer. Christoph hat gezeigt, dass die Hoffnungen, die wir – speziell bei noch längerem Ausspielziel – in ihn gesetzt haben, voll gerechtfertigt waren. Er wird schwer zu schlagen sein in dieser Saison. Und wo unser Youngster Manu in diesem Alter schon diese Kaltschnäuzigkeit hernimmt, ist mir ein Rätsel. Für eine fast hundertprozentige Chancenausbeute müssen sich auch die ganz Großen ganz schön nach der Decke strecken…“
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