Dachau - Nach bangen Wochen des Wartens ist die Poolbillard-Bundesliga nun endlich doch in die Saison 2009/2010 gestartet.

Brillierte am ersten Bundesliga-Wochenende: BSV-Billard-Ass Christoph Reintjes. Foto: dan
Die neue Spielzeit bringt viele Neuerungen, alle Teams waren sehr gespannt auf das neue System. Der zweimalige deutsche Mannschaftsmeister BSV Dachau musste am ersten Punktspiel-Wochenende zweimal gegen den Erzrivalen aus Straubing ran. Das Hinspiel bei der Fortuna endete mit einer, so BSV-Trainer Andreas Huber, „desaströsen 1:3-Niederlage mit nur 2:6 Satzpunkten“, doch im Rückspiel erreichte der BSV, in der heimischen Anlage an der Brunngartenstraße, immerhin ein 2:2-Unentschieden.
Trainer Andreas Huber wollte nach dem Ende der ersten Begegnung eigentlich keinen Kommentar abgeben, er ließ sich dann aber doch noch zu einem kurzen Statement hinreißen: „So schnell, in 135 Minuten, geht es also, wenn man sich nicht wehrt oder wehren kann…“
Nach dem Rückspiel ging der Dachauer Coach, der ja auch als Bundestrainer tätig ist, ins Detail: „ „Unser Straubing-Trauma überwinden wir, glaube ich, in diesem Leben nicht mehr. Nur ein Punkt aus diesen beiden Spitzen-Begegnungen ist halt sehr wenig.“ Weil sich einige der Konkurrenten auch noch nicht ideal mit dem neuen System zurecht gefunden haben, ist die Tabelle jetzt eben zweigeteilt: die einen haben vier Punkte (Straubing, Hannover und Bexbach), die anderen eben nur einen Punkt (Dachau, Oberhausen und Wiesloch).
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