Dachau - Nachdem der Großbrand einer Halle in Dachau-Ost gestern Vormittag von der Feuerwehr gelöscht wurde, entflammte gegen Abend das Feuer auf dem Gelände neu.
Die Feuerwehr Dachau wurde wieder alarmiert um die Glutnester abzulöschen. Eine Spezialfirma hatte tagsüber begonnen, die abgebrannte Halle in der eine Schreinerei sowie eine metallverarbeitende Firma untergebracht war, abzureißen. Bei den Abrissarbeiten schoben die Arbeiter mit schwerem Gerät Schutt und Holz auf einen großen Haufen auf. Dabei wurden wohl auch Glutnester ineinandergeschoben, so daß der Schutthaufen aus Holz und Bauschutt am Abend wieder aufflackerte. Um den Schutthaufen auseinanderzuziehen und mit Schaum zu ersticken, wurde zur Unterstützung der Dachauer THW Ortsverbandes gerufen. Bei der Ursache für den Großbrand wird von der Polizei von einem technischen Defekt ausgegangen. „Es gab keinerlei Anzeichen für ein Fremdverschulden“, sagte Polizeisprecher Günther Beck. Ärgerlich für die Feuerwehr: beim Einsatz am Großbrand wurde ein Feuerwehrfahrzeug erheblich beschädigt. Ein 36-jähriger Laswagenfahrer übersah beim Rangieren das hinter ihm stehende Feuerwehrauto und rammte es. Der BMW wurde durch den Anstoß erheblich am Heck beschädigt, wobei ein Sachschaden in Höhe von 4000 Euro entstand. cc
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