Dachau - Die Arbeiterwohlfahrt Dachau gibt den Startschuss für die Aktionswoche gegen Dumping-Preise in der ambulanten Pflege.

Mit diesen Plakaten kämpft die AWO für eine angemessene Vergütung ambulanter Pflege. Oskar Krahmer (rechts) enthüllte das Plakat am Dachauer Bahnhof. foto: hab
„1x waschen, füttern, pflegen. Nur 15,49 Euro!“ Eine offenbar glückliche alte Dame lächelt vom Plakat. Mit einer provozierenden Kampagne möchte die Arbeiterwohlfahrt auf Dumping-Preise in der ambulanten Pflege aufmerksam machen. AWO-Landesvorsitzender Dr. Thomas Beyer hat mit Oskar Krahmer, Geschäftsführer des AWO-Kreisverbands Dachau, die Plakate vorgestellt.
Immer mehr Menschen werden immer älter. Die meisten möchten so lange wie möglich zuhause in der vertrauten Umgebung bleiben. Zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen werden von Angehörigen versorgt, bei etwa einem Drittel übernehmen professionelle ambulante Pflegedienste die nötige Pflege und Versorgung.
Die Vergütung der ambulanten Pflege wird laut AWO von Seiten der Kostenträger, der Kranken- und Pflegekassen, schon seit Jahren nicht den tatsächlichen Kostenentwicklungen angepasst. Daher habe der Zeitdruck immer mehr zugenommen - Stichwort „Rennpflege“.
An der Kampagne beteiligen sich neben der AWO auch Pflegedienste des BRK und der Caritas. Informationen gibt es unter www.wollen-wir-das-wirklich.de.
Bestimmen Sie auf der Karte die Region, aus der Sie Nachrichten angezeigt bekommen möchten.
Facebook 'Like Box' wird geladen...




Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.