Schwabhausen - Schwabhausen will den Bahnübergang an der ehemaligen Kläranlage erhalten, Bahn und Regierung von Oberbayern stellen sich quer, weil sie die Kosten für eine Beschrankung nicht für gerechtfertigt halten.
Der Gemeinderat hat am Dienstag abend zwar einen Beschluss gefasst, der den Beginn des Planfeststellungsverfahrens für den Ausbau der Linie A nicht aufhält. Allerdings hofft man noch auf ein Wunder.
Das Wunder hätte auch einen Namen: Bernhard Seidenath. Der Landtagsabgeordnete habe auf Bitten der CSU-Fraktion erklärt, sich für den Erhalt des Übergangs noch einmal einzusetzen, ließ UBV-Sprecherin Hildegard Schuster (!) verlauten. CSU-Fraktionssprecher Heinrich Loderer bestätigte diese Information später.
Zur Bedingung habe Bernhard Seidenath lediglich gemacht, dass der Schwabhauser Gemeinderat einen Beschluss herbeiführen möge, der den Fortgang des Verfahrens für die Elektrifizierung der Linie A nicht behindere.
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