Dachau - Die Stadt Dachau will den historischen Kräutergarten an der KZ-Gedenkstätte erhalten. Wie eine Untersuchung zeigt, wird das ein Millionenprojekt.

Verfallen und verwildert: Jahrzehntelang passierte am Kräutergarten so gut wie nichts. Foto: hab
Der Plantage genannte Kräutergarten des Konzentrationslagers Dachau wurde im Jahr 1938 erbaut, um einheimische Kräuter in großem Maße zu ziehen. Das NS-Regime wollte auch hier von Einfuhren unabhängig werden, zumal aus vielen Kräutern Grundstoffe für Arzneien hergestellt wurden. Die Häftlinge im Kräutergarten mussten unter furchtbaren Bedingungen bis zur Erschöpfung arbeiten. Sie waren dabei stets der Willkür und der Brutalität ihrer SS-Bewacher ausgesetzt. (mm)
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