Dachau - Wenn Mathew James White im ICE sitzt, schreibt er Songs. Er fährt oft mit dem Zug. Dabei entstehen Lieder, die von perfekten Momenten, Freiheit und Liebe handeln.

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).
Der 35-jährige Neuseeländer eröffnete in Dachau die neue Konzertreihe „Treffpunkt Gramsci“. Dazu brachte er alles mit, was nötig ist, damit die Besucher am Ende das Gefühl hatten, sein Konzert sei viel zu schnell vorbei gegangen: Gitarrenmusik, die mitreißend und gefühlvoll zugleich ist, eine wunderschöne samtweiche Stimme und die Begeisterung für das, was er macht. Seine Liebe zur Musik ist nicht nur vom ersten Lied an zu spüren, sie steckt an.
Von der Welt hat White, mit seiner Gitarre im Gepäck, schon viel gesehen. Allein 150 Konzerte spielte er im letzten Jahr. Seine Musik ist geprägt von dem engen Leben in einer Großstadt (London) und der Weite eines Landes wie Australien.
Wie gut er seine Gitarre beherrscht, beweist der Weltenbummler, der derzeit in Berlin lebt, mit instrumentalen Stücken. „Wollt ihr ein bisschen Funk hören?“, fragte der Musiker in die Runde und schickte seine Finger auf eine irrwitzige Reise über das Griffbrett der Gitarre. Ein atemberaubender Kontrast zu den emotionalen Gitarrensongs seiner aktuellen CD „Acoustic Guitars & ohh la la’s“.
Auch wenn er in einem Lied singt „niemand hat gesagt, dass es einfach werden wird“ – seinen Auftritt in Dachau meisterte er mit einer unglaublichen Leichtigkeit. Bleibt nur zu hoffen, dass Mathew James White auch weiterhin oft mit dem ICE unterwegs sein wird. (kwo/cse)
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