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Artikel: Kinderpornos auf dem Computer: Polizist verliert auch seinen Job
Karlsfeld/München - Seine Kollegen fanden auf seinem Computer 450 Kinderpornos. Deshalb hatte der 31-jährige Polizist aus Karlsfeld schon eine Geldstrafe bezahlt. Jetzt verliert er auch seinen Job.
Die Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts München glaubte dem Beamten nicht, dass er zufällig auf die Kinderpornos im Internet gestoßen sei. „Er ist dem Ansehen der Polizei nicht zumutbar“, entschied die Kammer am Montag und entfernte den 31-Jährigen aus dem Dienst. Der Anwalt des Polizeiobermeisters hatte nur eine Rückstufung zum Polizeimeister gefordert.
Im Zuge groß angelegter Ermittlungen gegen Verbreiter von Kinderpornografie war der Polizeiobermeister ins Visier der Kollegen geraten. Im August 2007 wurden die Bilder gefunden: Sex von Männern mit Kindern, Sex von Kindern miteinander. Das Strafgericht sprach eine Geldstrafe aus, die der Verurteilte akzeptierte – praktisch ein Geständnis. „Das ist unglücklich gelaufen“, verteidigte sich der Beamte am Montag, „mein damaliger Anwalt hat mir von einem Einspruch abgeraten“. (mm)
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