Dachau - In Scharen sind Besucher aus ganz Bayern nach Lansing gepilgert: Zum zweiten Fantag des Fernsehdorfs der Serie „Dahoam is Dahoam“ in Dachau strömten über 10 000 Zuschauer.

Schon die Autokennzeichen verrieten, dass die Besucher zum Teil von weit her kamen, um sich den Drehort auf dem ehemaligen Gelände der Firma Schuster aus der Nähe anzusehen und mit den Lansingern auf Du und Du zu sein.
Über 10 000 Menschen gingen über den Marktplatz, saßen vor dem Brunnerwirt und im Biergarten und ließen sich durch die Kulissen führen, vor denen sich die Geschichten um die Brunners, Kirchleitners und Preissingers abspielen. Der Quotenrekord von 21,2 Prozent Marktanteil in Bayern bestätigt, dass sich nach zwei Jahren der bayerischen Daily im Dritten Programm die Fernsehzuschauer in Lansing tatsächlich wie dahoam fühlen.
Um Geld für einen guten Zweck zu sammeln, hatten die Lansinger eine große Tombola organisiert, bei der ausgemusterte Requisiten verlost wurden. Der Erlös geht an die Aktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks.
Für das Rahmenprogramm war vor der (falschen) Kirchenfassade eine große Bühne aufgebaut, auf der BR-Moderator Roman Roell die Besucher über neueste Geschehnisse in Lansing informierte und die Darsteller interviewte. OB Peter Bürgel darf sich nun über zwei Amtsketten freuen: Von seinem „Amtskollegen“ Lorenz Schattenhofer, Bürgermeister von Lansing, bekam Bürgel eine Lansinger Amtskette überreicht. (sch)
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