Dachau/Petershausen - Der Meinungsumschwung ist eingetreten: Eine große Mehrheit im Gemeinderat Petershausen hat im zweiten Anlauf dem Schulverbund Markt Indersdorf doch noch zugestimmt.

Die zehn grünen Gemeinden bilden den Schulverbund Markt Indersdorf. Silvia Leichsenring
In der Septembersitzung hatte ein stark dezimierter Gemeinderat in Petershausen völlig unerwartet mit 10:1 Stimmen der Bildung eines Verbunds zwischen den Schulverbänden Markt Indersdorf, Altomünster, Erdweg und Hebertshausen sein Einverständnis verweigert.
Bürgermeister Günter Fuchs erklärte nun im Gemeinderat, die zwischenzeitlich von der SPD geforderten Alternativlösungen seien untersucht worden. Echte Alternativen seien es aber nicht. Vielmehr sei die Zustimmung zum Schulverbund alternativlos, betonte Gemeindechef Fuchs, der sich zu diesem Thema in den vergangenen Wochen bedeckt gehalten hatte.
Das Herauslösen aus dem Schulverband mit Indersdorf wäre aber mit nicht absehbaren Kosten verbunden und ein Schulverbund mit Gemeinden aus den Nachbarlandkreisen sei auch nicht realisierbar, da dort bereits einvernehmliche Lösungen zum Thema Schulverbund und Mittelschule gefunden seien, erläuterte Günter Fuchs.
Gegen die Stimmen der SPD wurde schließlich die Gründung des Schulverbunds zwischen den Verbänden Indersdorf, Altomünster, Erdweg und Hebertshausen mit 14:4 Stimmen beschlossen. Damit hat der Mittelschulverbund das letzte noch ausstehende Votum erhalten und kann im kommenden Schuljahr starten. (mm)
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