Dachau - Die neue Realschule in Dachau wird als Passivhaus gebaut. Soll heißen: Eine moderne Bauweise und ein spezielles Energiekonzept sollen dafür sorgen, dass das Schulgebäude möglichst wenig Energie verbraucht. Als Vorbild dient eine Passivhausschule im österreichischen Vorarlberg.
Dorthin hatte der Kreistag mit Vertretern der Dachauer Realschule und des Elternbeirats im März eine Informationsfahrt unternommen, um sich vor Ort ein Bild dieses neuen Schultypus zu machen. Und offensichtlich gefiel den Kreisräten, was sie bei unseren österreichischen Nachbarn sahen. Denn jetzt beschlossen sie einstimmig: Auch die Dachauer Realschule soll ein Passivhaus werden.
Bei einem Passivhaus erfolgt die Raumheizung in der Regel über die zentrale Lüftungsanlage. Und die wiederum sorgt für Frischluft, ohne dass Fenster aufgemacht werden.
Marianne Klaffki (SPD), die als einzige der Fraktionssprecher das Passivhauskonzept in ihrer Haushaltsrede im Kreistag explizit ansprach, stellte klar: "Es ist erfreulich, dass beim Neubau der Realschule ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird, auch wenn es Geld kostet."
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