Dachau - Die drei Musiker, die dem kleinen Dachauer Altstadtcafé Gramsci einen Besuch abgestattet haben, sind wahnsinnig – mindestens: Kollegium Kalksburg.

Skurril die Gestik, virtuos das Musikverständnis: Kollegium Kalksburg erzeugte sogar mit Spucke am Finger die wüstesten Klänge. Foto: cse
Hinter diesem Namen verbergen sich die Kultmusiker Heinz Ditsch, Paul Skrepek und Wolfgang Vincenz Wizlsperger. Drei Wiener, denen das Sprichwort „Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander“ auf den Leib geschneidert ist.
Hier sind drei Sprach- und Musikvirtuosen am Werk, die es sichtlich genießen, mit skurriler Gestik ihr Publikum zu unterhalten, immer mit dem Drang, über die Stränge zu schlagen.
Insgesamt geht jedoch bei all der Komik fast unter, welch fantastische Musiker auf der Gramsci Bühne stehen. Kollegium Kalksburg – das sind drei Burschen, die Wiener Schmäh und Wahnsinn zugleich in Reinkultur verkörpern.
Kein Wunder also, dass das Konzert bereits Wochen zuvor restlos ausverkauft war. (cse)
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