Dachau/Karlsfeld - Es war das Wochenende der Raserunfälle im Landkreis Dachau. Drei junge Männer verunglückten, zwei hatten Freunde mit im Auto. Ein Wunder, dass niemand den Irrsinn mit dem Leben bezahlte.

Schrott im Garten: Ein Polizist fotografiert den völlig zerstörten A4, der die Grube inmitten des Grundstücks nur knapp verfehlte. Foto: Michael Betz
Mit einem Fall wird sich die Dachauer Polizei noch eine Weile beschäftigen. Sie will herausfinden, ob zwei junge Karlsfelder ihren verletzten Freund am Samstag im Wrack zurückließen. Oder hatte der 19-Jährigee seine beiden Spezln von der Unfallstelle weggeschickt? „Die Ermittlungen laufen“, so ein Sprecher der Dachauer Polizei.
Als die Polizei am Unfallort ankam, traf sie nur den verletzten Fahrer an. Die beiden anderen jungen Männer waren verschwunden. Der 19-Jährige hatte fast 1,5 Promille im Blut. Seinen Führerschein ist er erst einmal los. Der Gesamtsachschaden wird auf 15 000 Euro geschätzt.
In der Nacht zum Sonntag ereigneten sich zwei weitere schwere Unfälle. Ein 20-jähriger Toyota-Fahrer aus Unterweikertshofen kam in seinem Heimatort nach links von der Fahrbahn ab und landete im Gebüsch. Die Polizei stellte bei dem unverletzten Fahrer einen Alkoholwert von über zwei Promille fest. Zudem hat der Mann keinen Führerschein.
Bei Ed (Gemeinde Hilgertshausen-Tandern) verlor ein 19-Jähriger auf nasser Fahrbahn die Kontrolle über seinen BMW, das Auto prallte gegen einen Obstbaum, einen Gartenzaun, einen Holzschuppen und schließlich gegen einen Telefonmasten. Schaden: rund 12 000 Euro. ADie Mitfahrer, zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren, kamen ebenso mit dem Schrecken davon wie der Fahrer selbstö. (mm)
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