Ebersberg - Die Ebersberger Grünen zeigten sich am Freitag überrascht von der Eile, mit der das Thema Nord-Süd-Verkehr vom Straßenbauamt Rosenheim angegangen wird.
Erfreut ist die Partei darüber, dass die durch FFH-Gebiete führende naturzerstörende Westtrasse offenbar chancenlos ist. Die nun favorisierte Straßenführung durch die Endmoränenlandschaft im Ebersberger Osten hält der Ortsverband jedoch für "absolut inakzeptabel". "Wir wären wahnsinnig, wenn wir uns diese intakte Kulturlandschaft mit ihren einmaligen Natur-Kleinodien auch noch ruinieren lassen und auf dem Altar des Verkehrs zum Opfer bringen würden", so die Sprecherinnen des Ortsverbands.
Die Grünen hoffen darauf, "dass das Debakel um die Ebersberger Südumgehung den BürgerInnen vor Augen geführt hat, was fehlgelenkter Fortschrittsglaube bewirken kann. Diese Fehlinvestition sollte der endgültig letzte Preis gewesen sein, den die Kreisstadt für scheinbare Mobilität zahlt", argumentieren sie.
Die Grünen setzen auf geschlossenen Widerstand der n Ebersberger und auf ein einstimmiges Votum des Stadtrats gegen eine Trasse im Osten.
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