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Auf der Jagd nach dem Sender

Vaterstetten - In und um das Vaterstettener Jugendzentrum fand eine Fuchsjagd statt. Gejagt wurden aber keine Tiere, gejagt wurde ein Hochfrequenzsender.

Das ist spannend: Markus Boehm erklärt dem neunjährigen Adrian die Funkanlage. Foto: se

Das ist spannend: Markus Boehm erklärt dem neunjährigen Adrian die Funkanlage. Foto: se

Veranstalter der Fuchsjagd war der Vaterstettener Ortsverein des Deutschen Amateur Radio-Clubs (DARC). Markus Boehm, der beim DARC für die Jugendarbeit zuständig ist, leitet schon seit Jahren im Jugendzentrum die beiden Kurse „Elektronik für Kids“ und „Druse für Kids“.

Da lag es nahe, den Kindern und Jugendlichen auch das Thema Amateurfunk ein wenig genauer vorzustellen. Mit sieben Buben gingen Boehm und seine Kollegen Hartwig Harms und Günter Hoffschmidt „auf die Jagd“.

Dazu wurden die Buben mit speziellen tragbaren Peilgeräten ausgestattet, mit denen sie zunächst einen „Übungsfuchs“ peilen mussten, der ganz in der Nähe versteckt war. Dabei handelte es sich um einen zeitgesteuerten Sender, der in regelmäßigen Abständen Morsecodes aussandte. Für die technikbegeisterten Jugendlichen war das natürlich kein Problem.

Im nächsten Schritt ging es darum, einen Sender zu finden, der etwas weiter entfernt im Wald versteckt worden war. Doch durch Zäune, Oberleitungen und andere große Metallgegenstände konnte es auch zu Fehlpeilungen kommen, so dass die Jagd diesmal etwas kniffliger war. Gewinner der Peilveranstaltung war der 13-jährige Julian, der den „Fuchs“ als Erster aufspürte.

Markus Boehm war hochzufrieden mit dem Verlauf der Fuchsjagd und zeigte den Buben zum Abschluss auch noch den Ablauf eines typischen Amateurfunkgesprächs. Via Funk konnten die Jugendlichen mit Hermann aus Anzing und Karl-Otto aus Poing plaudern.

Dabei waren die Buben anfangs noch etwas schüchtern. Doch ihre Gesprächspartner zeigten sich sehr entgegenkommend, fragten die Buben nach ihren Ferienplänen und sparten nicht mit Lob für die Nachwuchsfunker.

Am Ende des spannenden Nachmittags verabschiedeten sich die Jugendlichen dann bereits ganz professionell in der Funker-Sprache mit „73 und vy55“. Übersetzt in Deutsch heißt das: „Viele Grüße und ganz viel Erfolg!“

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