Vaterstetten - Vor einem Jahr startete das Mehrgenerationenhaus in Vaterstetten sein Mentorenprojekt an der Hauptschule. Nach einem Jahr können erste Erfolge verzeichnet werden.

Mentor Heinz Opgen -Rhein (stehend) hilft bei den Bewerbungsmappen, Jugendpfleger Jörg Cordruwisch unterstützte die Aktion zur Qualifizierung junger Menschen.. Foto: kn
„Das Konzept haben wir von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen übernommen, wo wir Mitglied sind“, so die Leiterin des Mehrgenerationenhauses Petra Tränkel.
Obwohl es keine finanzielle Unterstützung für die Mentoren gibt, sei die Bilanz nach einem Jahr ansehnlich. Acht Mentoren engagieren sich regelmäßig, drei Jugendliche haben eine Lehrstelle gefunden, ein Mädchen hat sich für eine weiterführende Schule entschieden.
„Mentoren kann man als Begleiter für Hauptschüler bezeichnen“, erklärt Projektleiterin Tränkel. „Der Mentor vermittelt sein Wissen, hilft dem Jugendlichen seine Stärken und Schwächen zu erkennen.
Mentoren wissen aus ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung, worauf es bei Bewerbungen ankommt. Sie helfen dem Jugendlichen, dass er sich klar wird, was er später beruflich machen will, assistieren bei der Erstellung von Praktikumsunterlagen und Bewerbungsmappen und stehen dem Jugendlichen im Prozess vom Übergang Schule in den Beruf zur Seite.“
Ziel solle sein, dass der Jugendliche seinen geeigneten Ausbildungsplatz findet oder sich klar für eine weiterführende Schule entscheide.
Was ein Mentor nicht leistet: elterlicher Erziehungsbeistand, die Einmischung in schulische Angelegenheiten oder Nachhilfe. „Wenn Nachhilfe erforderlich ist, kann der Mentor zeitweise Unterstützung geben, so er das möchte. Grundsätzlich vorgesehen sei es bei diesem Konzept nicht“, sagt Tränkel.
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