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Artikel: 500 Kilo zu schwer: Kein Zuschuss fürs neue Plieninger Feuerwehrauto
Pliening - Pech gehabt: Die Freiwillige Feuerwehr Pliening erhält für ihr neues Löschfahrzeug keine Zuschüsse vom Freistaat. Grund: Das Auto ist zu schwer.

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Bestens ausgerüstet, für Zuschüsse aber zu schwer: das neue Löschfahrzeug. foto: dul
Ein kleiner Rechnungs- oder Planungsfehler beim Hersteller verursacht bei der Anschaffung des neuen Plieninger Feuerwehrautos Mehrkosten in Höhe von 37.000 Euro. „Nein, unser Fahrzeug ist deswegen nicht teurer geworden“, beschwichtigt Kommandant Stefan Lang, aber: „Wir müssen nur leider auf die staatlichen Zuschüsse verzichten.“ Deshalb müssten die 37.000 Euro auf andere Schultern verteilt werden. Dafür verfüge das neue Fahrzeug aber über Einrichtungen, die es noch besser mache als sonst möglich wäre.
Warum es keinen Zuschuss vom Freistaat gibt, erklärt Lang so: "Ein solches Staffellöschfahrzeug ist nach geltenden Bestimmungen nur zuschussfähig, wenn es maximal 7,49 Tonnen wiegt. Unser neues Löschfahrzeug 10/6 wiegt aber 8290 Kilogramm." Es ist also um rund 500 Kilo zu schwer.
Erkannt wurde dieser "Produktionsfehler" im Mai bei der offiziellen TÜV-Abnahme in Hohenlinden bei der Firma Lentner. Die hat ihren Berechnungs- und Planungsfehler sofort eingeräumt und nach Lösungen gesucht. "Das war auch der Hauptgrund, warum das Fahrzeug bei der Jubiläumsfeier im Juni nicht schon präsentiert und eingeweiht werden konnte", erklärte Thomas Hahme.
Wie Stefan Lang hinzufügte, sei die Aufteilung der Mehrkosten wegen der nicht genehmigten Zuschüsse geklärt. "Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Firma Lentner mit 25.500 Euro den Hauptteil übernimmt", gab sich der Kommandant zufrieden. Den Rest teilen sich der Verein der FFW Pliening mit 5500 Euro und die Gemeindekasse Pliening mit 6000 Euro. Das sei "eine sinnvolle und auch gerechte Lösung", meint Lang.
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